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Strom fliesst wieder Mehr als 900 Bergleute aus südafrikanischer Goldmine gerettet

Legende: Video Rettung nach zwei Tagen abspielen. Laufzeit 0:43 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 02.02.2018.
  • Die 955 Bergleute konnten gerettet werden, nachdem die Stromversorgung wieder hergestellt worden war.
  • Die Kumpel sassen seit Mittwochabend nach einem Stromausfall unter Tage in dem Bergwerk in der Provinz Freistaat fest.
  • Das Bergwerk liegt 300 Kilometer südwestlich von Johannesburg. Es gehört zum Unternehmen Sibanye-Stillwater – nach eigenen Angaben einer der zehn weltgrössten Goldproduzenten.

Gewerkschafter hatten den Vorfall als extrem gewertet, weil so viele Arbeiter betroffen waren. Das Unternehmen sei nur unzureichend auf einen solchen Notfall vorbereitet – so die Kritik der Gewerkschaft.

Mehr als 400 Tote beim schwersten Unglück

In dem Bergwerk wird Gold in einer Tiefe zwischen 700 und 2200 Metern abgebaut. Im Beatrix-Bergwerk wird seit 1985 Gold abgebaut. Im Jahr 2016 waren es knapp über zehn Tonnen.

Südafrika ist ein weltweit wichtiger Produzent von Diamanten, Gold und anderen Edelmetallen. Immer wieder gibt es jedoch schwere Unglücke. Bei dem schwersten Bergwerksunglück in der Geschichte des Landes im Jahr 1960 starben 435 Kumpel.

12 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Zwischen den Optionen Minenarbeiter oder 'Key Account Manager bei der marktführenden Handelsunternehmen' gibt's wohl noch so Manches dazwischen, Frau Fizi, ansonsten, wäre die Erde wirklich ein trister Ort .... Interessant ist es schon, vielen fällt es leichter sich das Ende unseres planetaren Daseins vorzustellen als das Ende einer schädlichen und ausbeuterischen, konzernhörigen Marktwirtschaft ...
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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Wir können uns nicht vorstellen, aber wahr: die Kumpel sind froh, haben sie einen Arbeit. Es kann nämlich nicht jeder Key Account Manager bei der marktführenden Handelsunternehmen werden. Zudem ist dieser Job wahrscheinlich sehr gut bezahlt. Schon noch in den 70-iger bis 90-ern gingen Osteuropäer in die Sowjetunion bzw. später nach Aserbaidjan, um Ölplattforme zu bauen. Alle, die ich kannte, starben an Krebs, doch ihre Familie überdurchschnittlich versorgt hinterlassen.
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  • Kommentar von elize naude (elize)
    ich bin in klerksdorp geboren & aufgewachsen in der nähe von buffelsfonfontein goldmine, wo bis zu 3km & mehr unterirdisch gearbeitet wurde. oft hat die erde gebebt, oft wurde gänge zugeschüttet... oft in angst abgewartet... minenarbeitern damals verdiente in vergleich sehr gut... bezahlt es oft mit ihr leben... oft mit alkoholsucht es zu ertragen... nkosi sikelele africa...
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    1. Antwort von Franz NANNI (igwena ndlovu)
      Welkom – All 955 miners who were trapped underground for more than a day following a power cut have resurfaced, mining company Sibanye Gold said on Friday morning. Sie sind befreit, wir sind befreit... haben gebangt die ganze Nacht!
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    2. Antwort von Lothar Fieber (lotvieh)
      Wilbur Smith hat das in seinem Roman "Goldmine" treffend beschrieben.
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