Tote nach schwerem Erdbeben in China

Bei einem Erdbeben der Stärke 5,8 im Südwesten Chinas sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Zudem gab es mehrere Verletzte, weil ein herabstürzender Felsbrocken einen Touristenbus getroffen hat.

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Erdbeben im Südwesten Chinas

0:12 min, vom 31.8.2013

Im Südwesten Chinas hat die Erde gebebt. Laut der chinesischen Erdbebenwarte hatte das Beben nahe des beliebten Touristengebiets Shangri-La eine Stärke von 5,9. Dabei gab es mindestens vier Todesopfer.

Drei Personen wurden schwer verletzt, als ein Touristenbus von herabstürzenden Felsbrocken getroffen wurde. Rettungskräfte waren unterwegs in die bergige Unglücksregion.

Stadt Benzilan besonders betroffen

Die Erdbebenwarte teilte mit, von dem Beben sei insbesondere die Stadt Benzilan in der Provinz Yunnan an der Grenze zur Provinz Sichuan betroffen. Benzilan ist etwa 60 Kilometer von Shangri-La entfernt.

In der nordwestlichen Provinz Gansu waren diesen Juli bei zwei dicht aufeinander folgenden Erdbeben 95 Menschen um Leben gekommen. In der Provinz Sichuan waren Anfang des Jahres rund 200 Menschen bei einem Beben der Stärke 6,6 getötet worden.