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Trauer um Nelson Mandela Abschied an Mandelas Sarg

Der Leichnam des südafrikanischen Nationalhelden Nelson Mandela ist am Morgen in Pretoria öffentlich aufgebahrt worden. Zunächst durften nur Familienangehörige und ausländische Staatsgäste zum Sarg, später sollen auch die Bürger Zugang bekommen.

Legende: Video «Letzte Ehre für Nelson Mandela» abspielen. Laufzeit 1:25 Minuten.
Aus Tagesschau vom 11.12.2013.

Mandelas Leichnam ist mit einem weissen Tuch verhüllt, nur sein Kopf ist unter einer gläsernen Abdeckung des Sarges sichtbar. Schon am Morgen hatten Militärfahrzeuge den Sarg des ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas vom Militärspital der Hauptstadt zum Amphitheater vor dem Regierungsgebäudekomplex gebracht.

Am Strassenrand warteten zahlreiche Menschen. Die Strecke war von Soldaten abgesperrt. Über dem Wagen mit dem in die südafrikanische Flagge gehüllten Sarg kreisten Helikopter.

Die Kolonne fuhr so schnell, dass Zuschauer nur einen kurzen Blick auf den Sarg werfen konnten. Als der Leichnam Mandelas am Regierungsgebäude ankam, wurde die Nationalhymne gespielt. Polizisten und Soldaten salutierten.

Der Sarg soll noch bis Freitag täglich vom Spital ins Regierungsgebäude und wieder zurück gebracht werden. Dann wird der Leichnam Mandelas ins Dorf Qunu überführt, wo er am Sonntag beigesetzt wird.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Ich gönne Nelson Mandela vor allem, wenn seine sterblichen Reste der Erde übergeben und seine Seele die verdiente ewige Ruhe findet. Andererseits ist nachvollziehbar, dass ihm noch viele die letzte Ehre erweisen möchten. Zum Glück liegt seine letzte Ruhestätte in dem grossen Land ziemlich abgelegen. Ein Riesen Pilgerrummel an sein Grab braucht er weniger zu fürchten. Aber vermehrter Zulauf wird der Ort (auch das vorhandene Museum) erhalten. Ruhe in Frieden Nelson Rolihlahla Mandela.
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  • Kommentar von Alex Bauert, Bern
    SVP hatte bis zuletzt den Goldhandel mit dem Apartheid-Regime befürwortet - als Handlangerin der Banken (heute wird der Freihandel mit China jenseits von Menschenrechten auch von der SVP befürwortet). Jetzt Maurer ans Begräbnis von Mandela zu schicken ist blankger Hohn. Im Februar ist er dann wieder beim rassistischen Zar Putin - die Gesetze gegen Homosexuelle sind da klar dazu zu zählen, genauso wie das extrem nationalistische Gehabe gegen Menschen aus ehemaligen Sowjetrepubliken. Widerlich.
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