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International Trump? Nein danke: Amerikaner denken übers Auswandern nach

Die Ergebnisse des Super Tuesday haben offenbar viele Amerikanerinnen und Amerikaner dazu bewogen, über eine Auswanderung nachzudenken. Das zeigt die Google-Statistik.

Gooogle-Startseite auf einem Bildschirm mit einer Lupe davor
Legende: Nach dem klaren Sieg von Donald Trump am Super Tuesday suchten viele Amerikaner auf Google nach Alternativen. Reuters

Nach den Erfolgen der US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump und Hillary Clinton am «Super Tuesday» haben ungewöhnlich viele Amerikaner die Suchmaschine «Google» nach Auswanderungsmöglichkeiten befragt. Das benachbarte Kanada stand dabei an erster Stelle.

Auf Google wurde so oft wie noch nie der Suchbegriff «wie wandere ich nach Kanada aus» eingegeben. Laut Google Trends, einer Datenabteilung des Konzerns, stieg die Anzahl dieser Suchanfrage um mehr als das Zehnfache.

Besonders viele Anfragen aus «Trump-Staaten»

Als möglichen Grund nennt «Google Trends» die Erfolge des Republikaners Donald Trump bei den Vorwahlen für die Präsidentschaftskandidatur vom Dienstag. Auf der Website der kanadischen Regierung erschien etwa zur gleichen Zeit ein Hinweis, der auf Verzögerungen bei der Nutzung der Homepage aufmerksam machte.

In jenen Staaten, in denen Trump siegte, seien die Anfragen besonders stark in die Höhe geschnellt, hält Google Trends fest. Die meisten Suchanfragen kamen dabei aus dem Bundesstaat Massachusetts, wo Trump sich beinahe die Hälfte der Stimmen unter den Republikanern sichern konnte.

11 Kommentare

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  • Kommentar von Stanic Drago (Putinversteher)
    Was ist an ganze Trump Geschichte am schönste? Unsere Medien jetzt machen Trump statt Putin Bashing.
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Alle tüchtigen Leute werden von den bequemen Zeitgenossen heruntergemacht , niemand lebt aber mehr von dessen Fleiss wie die Hängematten -Gesellschaft. Ich sage voraus, dass er es schafft, der nächste US-Präsident zu werden . Ich bin sicher kein rechtslastiger Mensch , aber sehe wer etwas bewirkt hat und wer nur Profiteur ist. Wenn ein Linker einmal etwas hervorragendes schafft lobe ich diesen ebenso. Alles was uns voranbringt ist zu fördern, auch wenn es mal nicht von der eigenen Farbe kommt.
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  • Kommentar von Markus Berner (Markus Berner)
    Ich verstehe die Angst vor Trump eigentlich nicht: Hunde die Bellen beissen nicht. Für mich ist Trump wie Berlusconi: Grosse Klappe aber nichts dahinter. Im politischen Alltag wird er damit nichts erreichen - die Idee, dass Mexiko seine Mauer finanzieren soll, ist so ein Beispiel: Er kann ja mal die Rechnung nach Mexiko schicken und warten, bis die bezahlen... Das einzige, was der USA wirklich droht, ist 4 Jahre Stillstand - das haben aber andere Präsidenten auch schon erreicht.
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