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«America First»-Politik Trump unterzeichnet «Buy American»-Dekret

Legende: Video Hohe Hürden für Hochqualifizierte abspielen. Laufzeit 1:10 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 19.04.2017.

Das Wichtigste in Kürze

  • US-Präsident Donald Trump hat ein Dekret unterzeichnet, das heimische Firmen bei der Vergabe von Regierungsaufträgen künftig bevorzugen soll.
  • Trump kündigte zudem erneut an, alle Handelsbeziehungen unter die Lupe zu nehmen – unter anderem die zum Nachbarn Kanada.

Beim Besuch eines Werkzeugherstellers im Bundesstaat Wisconsin unterzeichnete Trump ein entsprechendes Dekret. Zur Vergabe von Aufträgen von Regierungsbehörden soll es künftig zunächst interne Prüfungen geben. Die Bundesbehörden sollen nun Reformvorschläge vorlegen.

Trump sagte, in der Vergangenheit seien zu viele Aufträge an ausländische Firmen gegangen – zu Lasten von Fabriken und Jobs in den USA. Die USA würden nun aber ein «starkes Signal» in die Welt senden, sagte Trump.

Trump kündigte erneut an, sämtliche Handelsbeziehungen der USA unter die Lupe zu nehmen. Er kritisierte konkret den Nachbarstaat Kanada. Er warf dem Nachbarland «unfaire» Praktiken bei Milch vor. Die US-Industrie hatte Kanada vorgeworfen, dass immer mehr billige Milch in die USA komme.

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24 Kommentare

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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Wenn die Lage nicht so entsetzlich explosiv und ernst wäre, dürfte man jetzt mal sagen, Trump und Co ist doch eine Lachnummer. Da streitet er sich wegen Milch mit Kanada und will diese unter die Lupe nehmen und seine Kriegsflotte fährt statt gen Norden Richtung Süden und steht plötzlich vor Australien. Schildbürgerstreich könnte man sagen.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Der US-Präsident Donald Trump hat bei seiner Antrittsrede vollmundig versprochen: "Amerikanisches kaufen, Amerikaner einstellen". Das klang gut in den Ohren seiner Anhänger.Als Unternehmer scheint Trump jedoch seinem Credo nicht zu folgen. Das fand ein Reporter der britischen Tageszeitung "Daily Mirror" heraus. Er besuchte das neue Washingtoner Trump International Hotel - und entdeckte, dass fast alle Gegenstände in den 263 Zimmern nicht in den USA produziert wurden. Fernseher etwa aus Mexiko.
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    1. Antwort von Karl Kirchhoff (Charly)
      Vier Lampen, zwei Bademäntel, Personenwagen, Garderoben, und eine Duschhaube seien allesamt aus China. Außerdem fand der Reporter italienische Bettwäsche, kanadische Hygieneartikel, indische Handtücher, malaysische Telefonapparat und ein Schweizer Kühlschrank vor. Ein Gegenstand wurde auch in Deutschland produziert: Porzellanschalen.Laut "Daily Mirror" hätten viele Mitarbeiter mit afrikanischem oder karibischen Akzent gesprochen. Der Hotelleiter stamme aus Frankreich.
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  • Kommentar von Klaus Kreuter (Klaus Kreuter)
    Herr Kirchhoff 100 % Zustimmung. Wer forscht denn mal nach was er alles an Aufträgen in ausländische Hände gegeben hat. Dies ist ein sehr falscher Weg.
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