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International Unbekannter marschiert mit gezogener Waffe auf Weisses Haus zu

Mitten am Nachmittag nähert sich ein Bewaffneter dem Amtssitz des US-Präsidenten in Washington. Der Secret Service reagiert sofort und schiesst. Barack Obama befand sich während des Vorfalls nicht vor Ort. Der unschädlich gemachte Mann liegt in kritischem Zustand im Spital.

Der Secret Service hat in der Nähe des Weissen Hauses einen Mann niedergeschossen, der sich mit gezogener Waffe einem Kontrollpunkt genähert hat. In einem Statement des Sicherheitsdienstes – einer Art Leibgarde des US-Präsidenten – heisst es, der Mann sei mehrfach zum Stehenbleiben aufgefordert worden. Als er weiterging, habe einer der Polizisten einmal auf ihn geschossen.

Mitglieder des Secret Service auf Patrouille.
Legende: Mitglieder des Secret Service auf Patrouille. Keystone

Vizepräsident in Sicherheit gebracht

Das Weisse Haus wurde für knapp eine Stunde abgeriegelt. US-Präsident Barack Obama befand sich zum Zeitpunkt des Zwischenfalls nicht vor Ort. Dagegen wurde Vizepräsident Joe Biden laut Medienangaben in Sicherheit gebracht.

Der Zwischenfall ereignete sich um 15:06 Uhr Ortszeit in der Nähe des «Executive Office Building» am äusseren Sicherheitsring des Weissen Hauses, der für die Öffentlichkeit frei zugänglich ist. Der angeschossene Mann wurde ins Krankenhaus gebracht.

Kein seltener Vorfall

Zwischenfälle in der Nähe des scharf bewachten Weissen Hauses kommen öfter vor. Der sogenannte «Lockdown» des Präsidentensitzes ist eine Standardprozedur und wird ausgelöst, wenn eine mögliche Gefährdung in der Nähe ein bestimmtes Niveau erreicht.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Dölf Meier (Meier Dölf)
    Jeder Spinner darf sich wichtig machen und die Medien schenken ihm weltweit Aufmerksamkeit. Ist das nicht geistige Umweltverschmutzung?
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    SRF hat ein Talent, Meldungen mit wenig Relevanz im internationalen Teil zu bringen. Dass die NRA Trump unterstützt und er ihre Anliegen, könnte für die Präsidentschaftswahlen ein wichtiges Thema werden. Denn in den letzten Jahrzehnten hat Waffenlobby enorm an Einfluss gewonnen und wird auch durch prominente Personen vertreten. Manche US-Bürger, vorwiegend Weisse, haben so wie so ein besonderes Liebesverhältnis zu Waffen und füllen sich irgendwie bedroht von fremden Ethnien und Washington.
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  • Kommentar von Niklaus Bächler (SVP-Hinterfrager)
    Wie lange noch soll dieses liberale Waffengesetz in Kraft sein? Unverständlich!
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