Zum Inhalt springen

Heikle Mission für Tillerson US-Aussenminister zu Besuch in Mexiko

Legende: Video Tillerson auf Besuch in Mexiko abspielen. Laufzeit 1:21 Minuten.
Aus Tagesschau vom 23.02.2017.

Die Beziehungen zwischen den USA und Mexiko sind seit dem Amtsantritt von Donald Trump äusserst angespannt. Der US-Präsident will Millionen illegaler Einwanderer abschieben, das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (Nafta) neu verhandeln und eine Mauer an der Grenze bauen.

«Schritte in die richtige Richtung»

Alles andere als gute Voraussetzungen für einen Besuch des neuen US-Aussenministers Rex Tilleron. Nach einem ersten Treffen mit dessen Amtskollegen Luis Videgaray ist die Rede von einer Annährung. «Wir haben Schritte in die richtige Richtung unternommen», sagte Videgaray. «Der beste Weg, um unsere Differenzen beizulegen, ist der Dialog.»

Legende: Video Live-Schaltung zu Peter Düggeli in Washington abspielen. Laufzeit 2:39 Minuten.
Aus 10vor10 vom 23.02.2017.

Die US-Delegation setzt ganz auf Entspannung. So betonte etwa der US-Minister für Innere Sicherheit, John Kelly, dass Massenabschiebungen von illegalen Migranten ausgeschlossen seien. Dennoch wird am eingeschlagenen Weg festgehalten: «Die Abschiebungen werden legal, geordnet und in enger Abstimmung mit Mexiko erfolgen», sagte er nach einem Treffen mit seinem Kollegen Miguel Ángel Osorio Chong.

Auch der umstrittene Mauerbau ist noch längst nicht vom Tisch. Trump will offenbar die Gelder der Entwicklungszusammenarbeit zu Gunsten des Mauerbaus kürzen. Eine Verbesserung der Beziehung sei unter diesen Umständen kaum wahrscheinlich, bilanziert SRF-Korrespondent Peter Düggeli.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Mexiko hat sich mit der ungesunden Abhängigkeit im Handel zur USA selbst in eine unbequeme Situation gebracht. Trump brüskiert jedoch bewusst Mexiko und Lateinamerika, im Wahlkampf und weiterhin. Er ist vielen unsympathisch. "Freundlich" wird er nur, wenn er ein Geschäft riecht. Viele Illegale werden zwar gerne ausgebeutet, aber man will sie nach Gebrauch wieder entsorgen. Lohnsklaven ohne Rechte. Gibt es auch auf europ. Feldern vor allem im Süden noch und nöcher.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
    Trump ist noch in jeder Position eingeknickt, sobald es Widerstand gab (China, Israel, Russland, NATO...). Mexiko kann da entspannt Widerstand aufbauen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Jürg Sand (Jürg Sand)
    "...... Alles andere als gute Voraussetzungen für einen Besuch des neuen US-Aussenministers Rex Tilleron." Es geht in der (internationalen und nationalen) Politik auch nicht stets ums Dauergrinsen und "gute Voraussetzungen", sondern um die Durchsetzung von Recht und Ordnung, Nutzen und Sicherheit seiner Bürger. Irgendwie geriet die mediale Wahrnehmungsfähigkeit auf eine völlig falsche Schiene, rattert Verstand und Realität unkorrigierbar davon.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen