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Nach Raketentest-Ankündigung USA mit Warnung in Richtung Nordkorea

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bei seiner Neujahrsansprache.
Legende: Bei seiner Neujahrsansprache hatte Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un einen Raketentest angekündigt. Reuters

Das Wichtigste in Kürze:

  • Nachdem Nordkorea den Test einer Interkontinentalrakete angekündigt hat, reagieren die USA.
  • Die USA kritisieren Nordkorea scharf – das Land solle «Akte der Provokation und Hetzrhetorik» unterlassen.
  • Nordkorea solle seine internationalen Verpflichtungen erfüllen und zu «ernsthaften Gesprächen zurückkehren».

Die USA haben Nordkoreas Führung vor dem angekündigten Test einer Interkontinentalrakete gewarnt. Resolutionen des UNO-Sicherheitsrates würden Nordkorea ausdrücklich den Test von Raketen verbieten, teilte das US-Verteidigungsministerium mit.

Das Land solle von provokativen Handlungen und aufrührerischer Rhetorik, die Frieden und Stabilität gefährdeten, Abstand nehmen, sagte Anna Richey-Allen, Sprecherin des Aussenministeriums.

Sie forderte «alle Staaten» dazu auf, Nordkorea und dessen Unterstützern klar zu machen, dass solche Raketentests inakzeptabel seien und ein solches «ungesetzliches Verhalten» Konsequenzen nach sich ziehe.

Zuvor hatte Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in seiner Neujahrsansprache gesagt, sein Land werde bald eine Interkontinentalrakete testen.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Philip Hofmänner (Pipo)
    Ich bin alles andere als ein Nordkorea-Fan. Das Regime welches in Nordkorea herrscht, ist eines der unmenschlichsten weltweit. Was aber niemand der Kommentarschreiber zu verstehen scheint ist, dass Atombomben für nicht westliche Länder der einzige effektive Schutz darstellt, von militärischen Interventionen der USA verschont zu bleiben und sich seiner Unabhängigkeit zu bewahren. Nordkorea wird weder die USA noch Japan oder Süd-Korea grundlos angreifen. Ihre Atomwaffen dienen der Abschreckung!
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    1. Antwort von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
      @Hofmänner: Da liegen Sie völlig falsch! Die Atombomben dienen Nordkorea der Erpressung und es ist nicht auszuschliessen, dass Nordkorea diese Waffen auch einsetzt, wenn es nicht erhält, was es braucht. Die Machthaber in Nordkorea setzen seit Jahrzehnten auf dieses Erpresserspiel (bsp. Scharmützel an der innerkoreanischen Grenze) was bislang bestens funktionierte, da China Angst vor einem Flüchtlingsstrom hatte. Heute ist die Position Chinas anders, weshalb Nordkorea zu "härteren Waffen" greift.
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  • Kommentar von Franz NANNI (Aetti)
    Liebe USA, DIE scheren sich doch keinen Deut um Eure Verbal-attaken... Ihr habt gebellt aber nie gebissen... Euch fuerchtet doch keiner mehr!!!!
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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    Bislang war die nordkoreanische Erpresser-Methode ja jahrzehntelang erfolgreich (siehe Nahrungsmittellieferungen, Kohlehandel etc.), allerdings scheint die Regierung in Pjöngjang den Bogen langsam zu überspannen. Ein Zeichen dafür, dass ihre Uhr langsam aber sicher abläuft, denn mittlerweile dürfte wohl auch China ein Nordkoreanisches Ende mit Schrecken dem Nordkoreanischen Schrecken ohne Ende vorziehen. Sofern die USA die Drecksarbeit machen und die Südkoreaner die Kosten tragen.
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