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Militärschlag als Option USA verlieren die «strategische Geduld» mit Nordkorea

Legende: Audio ««Letzte Option»: USA bereit zu Militärschlag» abspielen. Laufzeit 1:25 Minuten.
1:25 min, aus HeuteMorgen vom 06.07.2017.
  • Die USA verschärfen in einer Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitssicherheitsrates den Ton gegenüber Nordkorea.
  • Ihr Land werde auch vor militärischen Mitteln nicht zurückschrecken, falls dies nötig werde, sagte die amerikanische UNO-Botschafterin Nikki Haley.
  • In den nächsten Tagen wollen die USA zudem weitere Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea vorschlagen.

«Ein schwarzer Tag für den Weltfrieden», sagte die amerikanische UNO-Botschafterin Nikki Haley an einer eiligst einberufenen Sitzung des UNO-Sicherheitsrates:

Die gestrigen Handlungen von Nordkorea machen die Welt zu einem gefährlicheren Ort.
Autor: Nikki HaleyUNO-Botschafterin der USA

Die Langstreckenrakete kann theoretisch amerikanisches Festland, aber auch Europa erreichen. Um sich selber und ihre Verbündeten zu schützen, würden die USA im äussersten Falle auch vor einem Militärschlag gegen Nordkorea nicht zurückschrecken, warnte Botschafterin Haley an einer eiligst einberufenen Sitzung des UNO-Sicherheitsrates:

Wir sind bereit, das ganze Spektrum unserer Möglichkeiten einzusetzen, um uns und unsere Verbündeten zu verteidigen.
Autor: Nikki HaleyUNO-Botschafterin der USA

UNO-Botschafterin Haley versicherte, Amerika werde als letzte Option auch vor einem Militärschlag gegen Nordkorea nicht zurückschrecken.

Sanktionen sollen verschärft werden

Zuerst sollen aber alle nicht-militärischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden. In den nächsten Tagen würden die USA neue Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea vorschlagen. Botschafterin Haley rief vor allem China auf, diese mitzutragen. Über China laufen gut 90 Prozent des nordkoreanischen Aussenhandels.

Auch am G-20-Gipfel, der morgen in Hamburg beginnt, wird die Haltung der Weltgemeinschaft zu Nordkorea ein wichtiges Thema sein.

21 Kommentare

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  • Kommentar von Frédéric Weil (Derrick)
    Liebe USA Merkt ihr nicht, dass Kim mit dem Rücken zur Wand steht und dringend nach Kommunikation sucht? Militärschläge schaden nur dem Volk. Dialog ist angesagt. Ich empfehle Herrn Trump proaktiv auf Kim zuzugehen und ihn gar in die USA einzuladen. Das wäre eine echte Heldentat und Förderlich.
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  • Kommentar von Franz NANNI (Aetti)
    Der Eine bellt, der Andere bellt zurueck... das ist normal... dass daraus die Gefahr eines A - Krieges resultieren kann ist NICHT NORMAL... und diese Gefahr besteht sehr real..
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  • Kommentar von Marcel Chauvet (xyzz)
    Ein paar Raketen und schon hat der "große" Twittler sein "Recht" verloren. Heiße Luft aus Washington. China ist Schutzmacht und grenzt zusammen mit Russland an Nordkorea an. Südkorea würde im Falle eines Krieges so gut wie platt gemacht. die Situation geriete total außer Kontrolle. Keine gute Aussichten für Kanonenbootpolitik eines Großmauls wie Trump. Kim Jong Un will keinen Krieg , für ihn geht es ums Überleben.
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