Verletzte nach Explosionen in niederländischem Chemiewerk

Mehrere Explosionen haben in einem Chemiewerk des Ölkonzerns Shell in den Niederlanden einen Grossbrand ausgelöst. Laut Behördenangaben ging das Unglück relativ glimpflich aus. Zwei bis vier Personen seien leicht verletzt, hiess es. Tote seien jedoch nicht zu beklagen.

Totale auf einen Grossbrand mit grosser Rauchentwicklung. Im Vordergrund stehen Feuerwehrautos.

Bildlegende: Feuerwehrleute bei der Bekämpfung des Grossbrandes in einem Chemiewerk des Shell-Konzerns. Keystone

In einem Werk des Ölkonzerns Shell nahe dem Hafen von Rotterdam in den Niederlanden hat es mehrere Explosionen gegeben. Mindestens zwei Personen wurden laut den lokalen Behörden leicht verletzt.

Es gebe weder Tote noch Vermisste, hiess es. Die Ursache des Unglücks in der Gemeinde Moerdijk in der Provinz Nordbrabant ist noch unklar. Es habe keine grosse Gefahr für die Bevölkerung bestanden, hiess es.

Rauchsäule bis nach Rotterdam zu sehen

Den Angaben zufolge ereigneten sich die Explosionen während des Schichtwechsels. Danach kam es in der betroffenen Anlage zu einem Grossbrand. Augenzeugen berichteten von meterhohen Flammen. Das Feuer sei in vielen Kilometern Entfernung zu sehen gewesen, hiess es. Über dem Gelände bildete sich eine dichte Rauchwolke. Anwohner wurden aufgefordert, Türen und Fenster zu schliessen.