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International Videos zeigen die Zerstörung in Nepal

Das Erdbeben hat in Nepal und in der chinesischen Grenzregion tiefe Wunden geschlagen. Das Ausmass der Katastrophe in bewegten und bewegenden Bildern.

Legende: Video «Kathmandu in Trümmern (ohne Ton)» abspielen. Laufzeit 1:18 Minuten.
Vom 27.04.2015.

Besonders hart traf das Erdbeben die historische Stadt Bhaktapur, rund 13 Kilometer östlich der Hauptstadt Kathmandu. Mehrere Hindu-Tempel und Paläste stürzten in der Innenstadt ein. Diese zählt zum Unesco-Welterbe. Vom Durbar-Platz, einer beliebten Touristen-Stätte, bleibt gemäss Berichterstattung des britischen Fernsehsenders BBC nur noch ein Haufen Schutt. Die Luftaufnahmen stammen von Shreejan Bhandari, der sie auf Facebook veröffentlichte.

Legende: Video «Zerstörtes Weltkulturerbe» abspielen. Laufzeit 0:50 Minuten.
Vom 27.04.2015.

Viele Bewohner der Hauptstadt haben sich in einem Zeltlager ausserhalb von Kathmandu in Sicherheit gebracht. Vor allem die ärmsten unter ihnen ziehen es vor, weiterhin in notdürftig eingerichteten Zelten zu leben. Sie fürchten, dass ein Nachbeben ihr baufälliges Zuhause vollends zum Einstürzen bringen und sie dabei töten könnte.

Legende: Video «Angst vor einem Nachbeben» abspielen. Laufzeit 0:25 Minuten.
Vom 27.04.2015.

Das Ausmass des zerstörerischen Erdbebens zeigte sich auch im tibetanischen Landkreis Nyalam im Autonomen Gebiet Tibet im Südwesten Chinas. Riesige Steinbrocken fielen auf eine Fernverkehrsstrasse und mussten mit Dynamit beseitigt werden.

Legende: Video «Massiver Steinschlag» abspielen. Laufzeit 0:35 Minuten.
Vom 27.04.2015.

Der deutsche Bergsteiger Jost Kobusch hat die Zerstörung des Basislagers am Samstag auf Video, Link öffnet in einem neuen Fenster aufgenommen. Überlebende beschrieben die Lawine als eine Wolke aus Fels und Eis. Sie kostete nach Angaben der indischen Armee 22 Menschen das Leben. Das Tourismusministerium Nepals sprach hingegen von 18 Toten.

Legende: Video «Lawine trifft auf Basis-Camp am Everest (Youtube)» abspielen. Laufzeit 0:44 Minuten.
Vom 27.04.2015.

10 Kommentare

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  • Kommentar von H. Lörtscher, Spiez
    Für Direktbetroffene ist das alles einfach nur "von der Realität distanziertes, unsinniges Gequatsche".
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    1. Antwort von Heiri Müller, Zürich
      Da haben Sie recht. Und früher oder später werden wir selber mit unserer Endlichkeit direkt konfrontiert. Das Ende ist sicher, der Weg dazu unterschiedlich. Sich Gedanken über das Ende zu machen, das Wie und Warum dieses Endes, ist angesichts der Katastrophe hochaktuell für uns. Ich glaube jede, die ein bisschen Mitgefühl hat, kommt nicht umhin zu fragen: Warum? Und warum sie dort und nicht ich hier? Früher hiess es: Gott straft. Heute: Gott lässt seine Schöpfung, Natur und Menschen, frei.
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  • Kommentar von Heiri Müller, Zürich
    Herr Stumpf, weil Gott ein Gott des Lebens ist und das Leben, damit es möglich ist, Freiheit und Offenheit benötigt. Wäre unser Planet, aus dem wir entstanden sind und den einige "Mutter Erde" nennen, nicht genau so, wie er ist, gäbe es uns nicht. Optimale Umstände und Freiheit haben Leben auf der Erde ermöglicht. Hätte Gott eine andere, bessere Welt erschaffen, gäbe es uns nicht, denn wir sind Produkt der Schöpfung, wie sie ist. Ob die andere Welt besser wäre, könnten wir nicht beurteilen.
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  • Kommentar von olivier Wetli, Herisau
    Noch etwas Hr. Stumpf. Gott wil keine Mitglieder, ER will bekennende Einsicht und Glaube an den Sohn Jesus Christus, welcher ALLES getan hat. Nun liegt es am Menschen das Gnadenangebot anzunehmen, in der CH oder Nepal. Die Kirchensteuer dürfen Sie dennoch nach Nepal senden, Gott sieht ihr Herz, errettet wird man jedoch immer nur mittels Glaube aus Gnade. Gottes Friede sei mit Ihnen.
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    1. Antwort von H. Lüscher, Interlaken
      Die Erde ist ein dynamischer Planet in einem dynamischen Universum. Erdbeben gibt es aufgrund der Plattentektonik. und dies schon Milliarden Jahre bevor ihr euren Gott erfunden hattet.
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