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International Vorwurf des Kindsmissbrauchs durch Soldaten: UNO wird aktiv

In der Zentralafrikanischen Republik sollen französische Soldaten Kinder sexuell missbraucht haben. Obwohl sie nicht dem Kommando der Vereinten Nationen unterstanden, will die UNO mögliche Versäumnisse in den eigenen Reihen klären. Eine unabhängige Kommission soll Licht ins Dunkel bringen.

 Blauhelm-Soldaten bei einem Einsatz.
Legende: Sind ihnen Versäumnisse zur Last zu legen? Blauhelm-Soldaten im Einsatz. Keystone

Nach den Vorwürfen des Kindsmissbrauchs gegen Soldaten in der Zentralafrikanischen Republik wollen die Vereinten Nationen nun allfällige Versäumnisse in den eigenen Reihen untersuchen. Dafür werde eine externe Kommission eingesetzt, kündigte UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York an.

Die Vorwürfe hätten ihn sehr verstört. Die französischen und afrikanischen Soldaten, die nicht unter UNO-Kommando standen, werden verdächtigt, mindestens zehn Kinder in dem afrikanischen Land sexuell missbraucht zu haben.

Die Vereinten Nationen haben eine Blauhelm-Truppe in Zentralafrika stationiert. Sie sollen schon früh von den Vorwürfen gewusst, die entsprechenden Informationen aber nicht weitergegeben und auch sonst nicht angemessen darauf reagiert haben.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von W. Helfer, Zürich
    Die UNO will auch NUR Geld verdienen und NICHT wirklich helfen!!!! Die Möglichkeit für echte Hilfe hätten sie schon längst!
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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Nun da stellt sich die Frage.. Kinder nach europaeischem Verstaendnis, oder Kinder nach afrikanischem Verstaendnis... das ist ein gewaltiger Unterschied.. weil hier haben Kinder frueh Sex, frueh ihr erstes Kind und offerieren sich sehr frueh dem maennlichen Wesen. Wobei, was fuer Afrikaner Standard ist sollte fuer Europaer Tabu sein!!!
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    1. Antwort von Sandro Baumgartner, Zürich
      Ihr Kommentar Herr Nanni ist unterste Schublade, mich nimmts wunder was Ihre Angeheiratete zu sagen hat.
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  • Kommentar von C. Szabo, Thal
    Ähnliche Vorgänge sind bereits seit Jahrzehnten bekannt. Nur wurden sie von UNO-Behörden unter den Teppich gekehrt. Ausserdem gingen sie bei den ganzen Menschenrechtsverletzungen gegen die Opfer meist unter. Den "Guten" vergibt man solche Schandtaten, da sie von der Welt zum Wohle der Schwachen eingesetzt werden. Schon im Jugoslawienkrieg gab es Nachweislich Missbrauch an Frauen im Sexgeschäft. Frauen und Kinder sind oft die Ersten, die in Konflikten sexueller Gewalt ausgesetzt sind.
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