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Wettlauf um Schnellrechner Schweiz beteiligt sich an Supercomputer-Projekt

  • Ein Netz von Supercomputern für eine Milliarde Euro. Das will die EU-Kommission.
  • 2023 soll die Höchstleistungsrecheninfrastruktur betriebsbereit sein. Der Superrechner soll in der Lage sein, mindestens eine Trillion Rechenoperationen pro Sekunde auszuführen.
  • Beteiligt am Projekt sind zurzeit 12 EU-Staaten und die Schweiz.

«Supercomputer sind der Motor der digitalen Wirtschaft. Die EU muss in diesem harten Rennen aufholen, denn wir haben noch keine Supercomputer in der weltweiten Top-Ten-Liste», lässt sich EU-Vizekommissionspräsident Andrus Ansip in einem Communiqué zitieren.

Nach Angaben der EU-Kommission würden die neuen Supercomputer in der Lage sein, in Echtzeit riesige Datenmengen zu verarbeiten. Dies könnte es ermöglichen, die Strom- und Wasserversorgung effizienter zu machen oder die Vorhersage von Wirbelstürmen und Erdbeben zu verbessern. Im Bereich der Medizin helfen Supercomputer bereits heute, schneller Diagnosen zu stellen und die Wirkung neuer Arzneimittel zu simulieren.

«Eine bessere europäische Supercomputer-Infrastruktur bietet enormes Potenzial für die Schaffung von Arbeitsplätzen und ist von zentraler Bedeutung für die Digitalisierung der Industrie sowie die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft», sagte die für digitale Wirtschaft und Gesellschaft zuständige Kommissarin Mariya Gabriel.

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