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International Zuckerberg weist Kritik von sich

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat angekündigt 99 Prozent seiner Facebook-Aktien zu spenden. Dies entspricht 45 Milliarden Dollar. Überweisen möchte er das Geld an eine eigene Firma, die «Chan Zuckerberg Initiative». Nun wird ihm vorgeworfen, damit Steuern sparen zu wollen. Er verteidigt sich.

Mark Zuckerberg hat nach Kritik an seinen Milliarden-Spendenplänen betont, er werde Steuern bei den Aktienverkäufen zahlen. Er und seine Frau Priscilla Chan hatten ihr Wohltätigkeits-Projekt in der Rechtsform einer LLC (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) aufgesetzt, statt als traditionelle Stiftung. Das war in den vergangenen Tagen kritisiert worden.

Zuckerberg erklärte in einem Facebook-Eintrag, Link öffnet in einem neuen Fenster, die Rechtsform gebe dem Ehepaar mehr Freiheiten beim Anlegen der Mittel. Sie könnten damit in Non-Profit-Organisationen investieren, private Investitionen machen und sich in politische Debatten einbringen. Alle Gewinne aus Investitionen würden jedoch nur für die wohltätigen Zwecke verwendet.

Legende: Video Zuckerbergs wollen spenden abspielen. Laufzeit 1:14 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 02.12.2015.

«Wir werden Steuern bezahlen»

Ausserdem bekämen er und seine Frau keinen Steuervorteil, wenn sie Aktien an die LLC abgeben, betonte Zuckerberg. Und sie würden Steuern zahlen, wenn ihre Anteile verkauft würden.

Zuckerberg und Chan hatten zur Geburt ihrer Tochter Max angekündigt, im Laufe ihres Lebens 99 Prozent ihrer Facebook-Anteile im Wert von aktuell 45 Milliarden Dollar für wohltätige Zwecke zu spenden.

Die Kritik

In einem Kommentar äusserte sich der Moderator Markus Preiss kritisch und forderte Zuckerberg auf, auf sein Vermögen regulär Steuern zu zahlen.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
    Dieses Verhalten ist m.E. richtig und durchdacht. Es ist allemal besser, konkrete Projekte direkt zu unterstützen als Steuern zu bezahlen und bei deren Ver(sch)wendung nicht mehr mitreden zu können. Solche Leute sollten denjenigen als leuchtende Beispiele gelten, die ihr Vermögen lieber in irgendwelche Abstimmungs- und Wahlkämpfe investieren. (Uebrigens: Gegen Roger Federers soziales Engagement hat sich m.W. niemand aufgeregt; was soll also jetzt dieses Theater?)
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Die Neider auf dieser Welt sehen bei allen Guten Dingen ein Haar in der Suppe -herzlichen Dank an einen Mann der die restlichen Reichen zum Nachdenken anregt -denn sie können ausser ihrem Totenhemd auch nichts mitnehmen .
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    1. Antwort von robert mathis (veritas)
      Ich fand das Bild der kleinen glücklichen Familie sehr eindrücklich,warum können sich die Neider nicht freuen dass viele Kinder eine bessere Zukunft haben werden mit diesem Geld.Es steht Jedem frei zu spenden um Steuern zu sparen,total legitim (sollte das auf Herr und Frau Zuckerberg zu treffen) Bravo Familie Zuckerberg und vielen Dank.
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  • Kommentar von Walter Schwarb (Walter Schwarb)
    Wie viele, die bei uns den Hals nicht voll kriegen (Politiker, Sportler, Wirtschaftsbosse) spenden einen solchen Anteil ihres Vermögens? Also Ball flach halten. Und wenn er dabei etwas Steuern spart, na und, ist völlig ok.
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