Zugsunglück in New York: Viel zu schnell in die Kurve

Vier Menschen starben und fast 70 wurden verletzt, als ein Vorortzug in New York am Wochenende aus den Schienen sprang. Jetzt ist klar: Die Bahn war wohl viel zu schnell unterwegs. Ob das an kaputten Bremsen lag, ist noch unklar.

Der New Yorker Unglückszug ist nach ersten Erkenntnissen kurz vor seiner Entgleisung viel zu schnell in eine Kurve gerast. Die Vorortbahn sei mit rund 130 Stundenkilometern unterwegs gewesen, rund 80 mehr als erlaubt, teilte die Untersuchungsbehörde NTSB mit. Bei dem Unglück im New Yorker Stadtteil Bronx waren am Sonntag mindestens vier Menschen ums Leben gekommen und fast 70 verletzt worden.

Ob es ein Problem mit den Bremsen gegeben habe, sei noch nicht klar, sagte ein Sprecher der NTSB. Bei allen neun Stationen, an denen der Zug zuvor gehalten habe, habe es nach ersten Erkenntnissen keine Probleme mit den Bremsen gegeben. Der Zugführer und drei Angestellte würden derzeit befragt. Auch das Handy des Zugführers und zwei Fahrtenschreiber würden ausgewertet.