Zum Nachlesen: Die Ereignisse nach dem Absturz im Protokoll

Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft Germanwings ist in Südfrankreich abgestürzt – mit grosser Wahrscheinlichkeit kamen alle 150 Menschen an Bord ums Leben. Die Absturzstelle liegt in unwegsamem Gebiet in den französischen Alpen. Nach Angaben der Behörden ist eine Blackbox gefunden worden.

Airbus in Frankreich abgestürzt

  • Flugzeug war von Barcelona nach Düsseldorf unterwegs. Um 10.53 Uhr gab es den letzten Kontakt zum französischen Radar.
  • Helikopter entdeckten Trümmerteile im Süden Frankreichs, im Département Alpes-de-Haute-Provence.
  • Ein Flugschreiber ist bereits gefunden worden.
  • Absturzursache ist noch unklar.
  • Ein Notruf sei nicht abgesetzt worden.
  • Mindestens 67 Deutsche und etwa 45 Spanier sollen an Bord gewesen sein.
Der Ticker ist abgeschlossen.
  • 19 :03

    Wir beenden hier diesen Liveticker zum Flugzeugabsturz der Germanswings-Maschine in Südfrankreich. Eine Zusammenfassung zum Unglück finden Sie hier. Besten Dank für Ihr Interesse.

  • 18 :51

    Regierungschefs reisen zum Unglücksort

    Am Mittwoch reist die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen mit Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy Frankreichs Präsident François Hollande an die Absturzstelle.

  • 18 :44

    Deutscher Opernsänger unter den Opfern

    Der Bassbariton der Deutschen Oper am Rhein, Oleg Bryjak (54), ist unter den Opfern des Airbus-Absturzes. Das teilte die Oper in Düsseldorf mit. Bryjak habe sich auf dem Rückflug von einem Gastspiel im Gran Teatre del Liceu in Barcelona befunden, wo er den Alberich in Richard Wagners «Siegfried» sang. Der Bassbariton war seit der Spielzeit 1996/97 Mitglied im Ensemble.

  • 18 :39

    Erste Luftaufnahmen der Absturzstelle

    Die Trümmer der Maschine sind über eine riesige Fläche verteilt. Einzelne Wrackteile sind kaum zu erkennen. Die Unglücksstelle befindet sich in einer zerklüfteten Berglandschaft. Der Ünglücksort ist nur aus der Luft erreichbar.

    Video «Die Bilder der Absturzstelle» abspielen

    Die Bilder der Absturzstelle

    0:28 min, vom 24.3.2015

  • 18 :02

    Die geplante Flugroute der Germanwings-Maschine.

    Bildlegende: Die geplante Flugroute der Germanwings-Maschine. SRF

  • 17 :54

    Die Absturzstelle

    Die Absturzstelle des Airbus befindet sich südwestlich der Gemeinde Barcelonnette in der Nähe des Felsmassiv Les Trois Evêchés.

  • 17 :49

    Flugschreiber gefunden

    Ein Flugschreiber der abgestürzten Germanwings-Maschine ist nach Angaben des französischen Innenministeriums gefunden worden.

  • 17 :45

    Reaktionen auf den Germanwings-Absturz

    Die Politiker der betroffenen Länder zeigen sich tief erschüttert. Die Reaktionen von Angela Merkel, François Hollande und Mariano Rajoy können Sie hier nachlesen.

  • 17 :11

    EDA in Abklärungen über Schweizer Opfer

    Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat gegenüber SRF erklärt, dass Abklärungen über Schweizer Opfer noch im Gang sind. Aussenminister Didier Burkhalter hat unterdessen sein Beileid bekundet.

  • 17 :02

    Zehn Helikopter an der Absturzstelle

    Nach Angaben des französischen Innenministers Bernard Cazeneuve sind hunderte Rettungskräfte, zehn Helikopter und ein Militärflugzeug rund um den Absturzort im Einsatz.

    Französische Rettungskräfte mit alpiner Ausrüstung

    Bildlegende: Spezialeinheiten der französischen Polizei bereiten sich nahe Seyne-les-Alpes auf den Einsatz im Hochgebirge vor. Reuters

  • 16 :52

    Was bisher bekannt ist

    Ein Airbus der deutschen Fluggesellschaft Germanwings ist heute über den französischen Alpen abgestürzt. An Bord befanden sich 150 Menschen. Die bisherigen Ereignisse und Erkenntnisse sind hier zusammengefasst.

  • 16 :45

    Video «Deutsche Untersuchungsbehörden auf dem Weg nach Frankreich» abspielen

    Deutsche Untersuchungsbehörden auf dem Weg nach Frankreich

    0:45 min, vom 24.3.2015

  • 16 :24

    «Viele Passagiere kamen aus Mallorca»

    «Fest steht, dass der Flug eine Verspätung von ungefähr 25 Minuten hatte. Es ist aber unklar, ob es technische Probleme gab oder noch auf verspätete Passagiere gewartet wurde. Viele Passagiere kamen aus Mallorca und sind hier in Barcelona umgestiegen», erklärte SRF-Korrespondent Erwin Schmid in der Spezial-Ausgabe der «Tagesschau».

    Video «SRF-Korrespondent Erwin Schmid berichtet aus Barcelona» abspielen

    SRF-Korrespondent Erwin Schmid berichtet aus Barcelona

    2:29 min, vom 24.3.2015

  • 16 :18

    Schüler waren in Unglücksmaschine

    Beim Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich sind auch 16 Schüler und zwei Lehrer aus dem westfälischen Haltern verunglückt. Das hat die zuständige Schulminsiterin bestätigt.

  • 16 :12

    Der französische Innenminister ist bei den Rettungskräften vor Ort

  • 15 :46

    Spaniens Ministerpräsident äussert sein Bedauern

  • 15 :28

    Flugkontrolle: Kein Notruf vor dem Absturz

    Die Besatzung des abgestürzten Airbus A320 hat keinen Notruf vor der Katastrophe im Südosten Frankreichs abgesetzt, berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die für zivile Luftfahrt zuständige Stelle DGAC. Die Mannschaft habe keinen «Mayday»-Ruf abgesetzt. Deswegen habe die Flugsicherung beschlossen, einen Notfall für das Flugzeug auszurufen. Es habe keinen Kontakt mehr zwischen Crew und Bodenkontrolle gegeben. In ersten Berichten war von einem Notruf die Rede gewesen.

  • 15 :19

    67 deutsche Opfer vermutet

    In der abgestürzten Germanwings-Maschine waren nach ersten Angaben der Airline 67 deutsche Staatsbürger. Das sagte Germanwings-Chef Thomas Winkelmann in Köln. Die Zahl könne sich noch ändern.

  • 15 :16

    Die Unglücksmaschine wurde 1991 von Airbus an Lufthansa ausgeliefert, erklärte Germanwings-Chef Thomas Winkelmann. Im Sommer 2013 sei sie ordnungsgemäss letztmals einem grossen Service unterzogen worden. Noch am 23. März habe ein Routinecheck stattgefunden. Der Pilot war laut Winkelmann seit über zehn Jahren für Lufthansa und Germanwings im Einsatz.