Zwischen Religion, Reformen und Hoffnung: Unterwegs im Iran

Die Iraner haben letzte Woche Parlament und Expertenrat neu gewählt. Aus dieser Richtungswahl gingen die Reformkräfte gestärkt hervor. SRF-Korrespondent Pascal Weber hat im Vorfeld drei Schauplätze besucht: Die Hauptstadt Teheran, den Hafen von Bandar Abbas und Qom, eines der religiösen Zentren.

Teil 1: Teheran

Korrespondent Pascal Weber taucht in die bunte Welt Teherans ein und zeigt, wie die Menschen dort ihr Leben und ihre Traditionen auch an den religiösen Gesetzen vorbei organisieren. Und er spricht mit politischen Reformern über ihre Hoffnungen für die bevorstehenden Wahlen und die Zukunft des Landes.

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Teheran zwischen Kultur, Religion und der Hoffnung auf Reformen

2:28 min, vom 24.2.2016

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0:00 min, vom 17.8.2017

Teil 2: Der Hafen von Bandar Abbas

Das Atomabkommen zwischen dem Iran und dem Westen brachte den Durchbruch: Seit kurzem sind die Sanktionen gegen das Land aufgehoben. Was bedeutet die neue, auch wirtschaftliche, Freiheit? Pascal Weber hat den Hafen von Bandar Abbas, den grössten des Landes, besucht.

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Das Ende der Sanktionen und die Hoffnung auf Aufschwung

3:09 min, vom 25.2.2016

Teil 3: Qom

Die Universitätsstadt Qom ist das religiöse Zentrum der Schiiten im Iran. Hier gingen Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Musawi Chomeini aber auch der jetzige Religionsführer Ajatollah Seijjed Ali Chamenei ein und aus. Wer etwas von sich hält und wer etwas werden will im iranischen Klerus, der kommt hierher, um zu studieren. Ein Augenschein vor Ort.

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Zu Besuch in Qom

5:00 min, vom 26.2.2016

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Rekordwahlbeteiligung erwartet im Iran

    Aus Tagesschau vom 26.2.2016

    Die Iranerinnen und Iraner wählen einen neuen Präsidenten. Bei dieser richtungsweisenden Wahl wird eine Rekordwahlbeteiligung von rund 70 Prozent erwartet. Einschätzungen von Pascal Weber, SRF-Korrespondent in Teheran.

  • Iranische Hardliner kämpfen gegen Reformer

    Aus 10vor10 vom 24.2.2016

    Seit dem Atomabkommen und der Aufhebung der Sanktionen haben die Reformkräfte im Iran leisen, aber spürbaren Aufschwung. Das passt den Hardlinern überhaupt nicht. Sie versuchen deshalb, den Einfluss der Reformer möglichst klein zu halten.