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Brauchtum in Chile 100 Tonnen Tomaten als Munition für ein Fest

Legende: Video Tomatenschlacht in Chile abspielen. Laufzeit 01:00 Minuten.
Aus News-Clip vom 19.02.2017.

Für den traditionellen Brauch in der chilenischen Stadt Quillón wurden insgesamt über 100 Tonnen Tomaten als Munition benutzt. Wie die Organisatoren betonten, handelte sich nur um Tomaten schlechter Qualität, die sich nicht verkaufen lassen. Männer, Frauen und Kinder beteiligten sich am Spektakel vom Samstag, das zum siebten Mal ausgetragen wurde.

Der «Tomatenkrieg» ist in der von der Landwirtschaft geprägten Stadt Quillón Teil eines Tomatenfestes. Die Stadt liegt in Zentralchile, 450 Kilometer südlich von Santiago entfernt.

«Es werden auch 10'000 Liter Wasser bereitgestellt, um die Krieger zu erfrischen», hatte der Tourismuschef der Stadt vor dem Fest dem Portal «soychile.cl» gesagt.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Eine Schande! Generation "scheissegal"!!
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  • Kommentar von A. Keller (kira)
    Ob das alles Tomaten von schlechter Qualität waren bezweifle ich, da es ein tradionelles Fest ist. Warum diese Tomaten nicht an Arme im Land abgeben oder zu Tomatensauce verarbeiten? Sicher würden sich Abnehmer finden, wen man wollte.
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  • Kommentar von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
    Und hierzulande werden 1000e Tonnen EU-inkompatible Gemüse und Obst falscher Grösse und Form bereits auf den Äckern entsorgt resp untergeackert oder den Säuen verfüttert. Das braucht dann wenigstens kein Wasser und wandelt sich zu Humus oder Dünger. Zudem gibt es hier doch einige Läden, die Bauern solche Nahrungsmittel abnehmen und sehr günstig verkaufen, was wiederum eher mittellosen Leuten zugute kommt.
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