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Panorama AC/DC: Die Zahlen zum Mega-Event

2 Konzerte, rund 100‘000 Besucher, 36 Extratrams und eine Verhaftung: Das war der Auftritt der australischen Hardrockband AC/DC in Zürich.

  • So gut verkaufen sich nicht einmal warme Weggli: Innerhalb von sechs Minuten waren die 50‘000 Tickets für das erste Konzert der australischen Hardrockband AC/DC weg. Nur wenig länger dauerte es, das Letzigrund-Stadion in Zürich ein zweites Mal zu füllen: Nach 45 Minuten war auch das zweite Konzert ausverkauft.
  • 96'000 Zuschauer sahen den fünf Bandmitgliedern zu, wie sie sich jeweils zwei Stunden lang verausgabten.
  • 80 Techniker und 150 Helfer verbauten 220 Tonnen Material, das von 50 Lastwagen angeliefert wurde. Der Aufbau der Bühne dauerte drei Tage.
  • 250 Kilogramm schwer war die gigantische Glocke, die im Song «Hells Bells» zum Einsatz kommt.
  • 134 Franken kostete der Stehplatz, 168 Franken der billigste Sitzplatz.
  • 36 Extratrams und 27 Extrabusse der ZVV waren im Einsatz. Dazu kamen 243 private Cars, welche die Zuschauer zum Letzigrund fuhren.
  • 8,8 Tonnen Abfall sammelten die Mitarbeiter von Entsorgung und Recycling Zürich ein
  • Lärmklagen laut Stadtpolizei: null (am Freitag) und «rund ein halbes Dutzend» (am Sonntag)
  • Anzahl Verhaftungen: eine. Am Freitag griff ein betrunkener Mann einen Polizisten an. Der Mann wurde verhaftet und in die Ausnüchterungsstelle gesteckt.
  • 17 Prozent beträgt laut dem «Tages-Anzeiger» der Steuersatz, den die Band auf die Nettoeinnahmen zahlen muss. Davon gehen 7 Prozent an den Bund, 6 Prozent an die Stadt Zürich und 4 Prozent an den Kanton. Allein der Umsatz durch den Ticketverkauf beträgt mehr als 14 Millionen Franken.

Regionaljournal ZH, 7.6.15, 17.30 Uhr

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13 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe, Gwatt
    Hardrock mag in einer Traum- und Drogenwelt gute Musik bedeuten. In der realen Welt ist diese Musik leider negativ, aggressiv und manchmal im wahrsten Sinne des Wortes: zum Kotzen. Ich habe jahrelang Menschen beobachtet die Hardrock gut finden, und ich kann in jedem von ihnen diese "negative" Seite im Charakter finden. Manchmal sehr deutlich, manchmal sehr tief und versteckt. In der Schweiz gehen diese Leute sogar so weit, dass sie Country mit Hardrock verwechseln.
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    1. Antwort von M. Liechti, Lyss
      Ach du meine Güte was soll denn dieser Eintrag? Ich besuche seit 35 Jahren regelmässig Heavy-Metal und Hardrock-Konzerte und habe noch nie, aber wirklich noch nie die geringsten Ausschreitungen erlebt. Dazu hat man beim Headbangen gar keine Zeit!!! Ja ja mein lieber M. Roe so sieht die Realität aus. Ihre sogenannten "negative" Charakter gehen zu Konzerten, haben gemeinsam Freude und Spass, toben sich aus und gehen nach Konzertende zufrieden wieder in die weite Welt hinaus.
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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Es ist verrückt, wenn man bedenkt, dass bis in 5, 10 Jahren alle diese klassischen Rock- und Metal-Acts, alles von den Stones, AC/DC und The Who bis Deep Purple, Kiss und Iron Maiden, für immer und ewig weg sein werden und man dann deren Musik dann live nur noch als Coversongs hören wird. Ein einmaliges, goldenes Zeitalter wird zu Ende gehen, Tributebands dieser Grössen werden die Norm sein, vielleicht sogar solche, die von den Nachkommen der jetzigen Musiker offiziell authorisiert sind.
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Das sehe ich ganz anders, lieber Björn. Sonst sind wir uns in vielem einig, aber hier nicht. Meine Meinung ist diese: Je schneller all diese "Helden" für immer und ewig weg sein werden - ich meine in musikalischem Sinn -, desto liebenswerter wird die Welt der Musik wieder sein. Ein einmaliges, goldenes Zeitalter? Ich lache mich fast tot. Einen solchen Schrott hat die Welt noch nie wirklich gebraucht. - So, jetzt dürft ihr wieder vor Wut schäumen. Ich freue mich schon darauf.
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    2. Antwort von M. Liechti, Lyss
      Du sprichst mir aus der Seele lieber Björn. Mir schaudert vor dem Tag an dem es soweit sein wird. AC/DC haben wir wohl jetzt leider bereits zum letzten Mal live erlebt. Und andere Bands folgen. Darum am 21.06.2015 auf nach Hinwil um die Metal Gods zu erleben. Denn auch bei ihnen steht das bald einmal letzte Konzert an. Long Live Judas Priest, Heavy Metal will never Die!!!
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  • Kommentar von D. Schmidel, St. Gallen
    Wild, brachial, theatralisch und hoch professionell. Hardrock in sinfonischer Präzision und doch emotional. Da hat randalieren keinen Platz mehr.
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