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An der Klagemauer in Jerusalem Forscher finden 2700 Jahre altes Tonsiegel

Beim münzgrossen Tonstück handle es sich um eine «einzigartige und wichtige Entdeckung», sagen Forscher.

Das 2700 Jahre alte Tonsiegel unter einer Lupe
Legende: Das Fundstück stammt aus der Zeit des ersten jüdischen Tempels. Keystone

In Jerusalem haben Archäologen bei Ausgrabungen ein Siegel aus Ton gefunden, das rund 2700 Jahre alt ist.

Das Siegel habe eine Inschrift in altem Hebräisch und werde dem «Dem Gouverneur der Stadt» zugeschrieben, teilte die israelische Altertumsbehörde mit. Das stütze Aussagen in der Bibel, wonach es in der ersten Tempelperiode im 7. Jahrhundert vor Christi Geburt in Jerusalem eine solche Amtsperson gegeben habe.

Tonstück diente als Logo oder Souvenir

Es handle sich um eine «einzigartige und wichtige Entdeckung». Das Fundstück stamme aus der Zeit des ersten jüdischen Tempels, der vor rund 3000 Jahren gebaut wurde und im Jahr 586 vor Christus von den Babyloniern zerstört wurde.

Die zuständige Archäologin geht davon aus, dass das Tonstück als eine Art Logo oder winziges Souvenir diente. Auf dem Tonsiegel sind auch zwei Figuren abgebildet, die sich gegenüberstehen.

Das Tonsiegel wurde gemäss Medienangaben nahe der Klagemauer, etwa 100 Meter westlich des Tempelberges gefunden.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Silvio Silla (Silla)
    Franziska Widmer, auf welchem Paper steht das geschrieben und wer hat es geschrieben? Die Bibel, ein Werk das die Zeit überlebt, aber von Menschenhand geschrieben. Wieder ein Beweis gegen Palästinenser und Andersgläubige? Welche Wahrheit, und was ist die Wahrheit? Es gibt in der Wissenschaft kein Indiz auf Gott oder einen Beweis das der nahe Osten einer Religion gehört. Es ist eine Vorderungsneurose die Krieg und Verderben seit tausenden von Jahren auslösen.
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  • Kommentar von Samuel Zbinden (SaMut)
    @James Klausner Glauben Sie tatsächlich, es gebe ideologie-freie Wissenschaft? Und wenn es die gäbe, wer würde das "neutral" Zertifikat ausstellen?
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    1. Antwort von René Balli (René Balli)
      Objektive und neutrale Wissenschaft ist wissenschaftlich betrachtet, tatsächlich nicht möglich. Weil Wissenschaft durch Beobachtung ensteht, gibt es auch kein wirkliches Wissen, was wir als Wissen verstehen, ist der Glaube an unsere Wahrnehmungen und Beobachtungen. Gleichwohl gebe ich Herr Klausner Recht und finde, dass dieses Fundstück unbedingt ausserhalb von Israel untersucht und bestimmt werden müsste, gerade weil Wissenschaft sehr oft politisch missbraucht wird.
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  • Kommentar von W. Ineichen (win)
    Da hatte sicherlich der liebe Gott die Hand im Spiel.
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