Apple poliert seine Software

Noch keine Computer-Uhr oder ein neues iPhone – aber Apple legt mit neuer Software den Grundstein für künftige Geräte.

Apple-CEO Tim Cook in San Francisco.

Bildlegende: Apple-CEO Tim Cook präsentiert die Neuerungen in San Francisco. Keystone

Apple geht in die Software-Offensive: Eine Vielzahl neuer Funktionen soll iPhone, iPad und Mac attraktiver machen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Cloud-Diensten für Fotos und andere Dateien und einer besseren Bedienung.

Experte: «Kein Aha-Erlebnis mehr»

«Apple sorgt seit einer Weile nicht mehr mit einem neuen Gerät für Aha-Erlebnisse», sagt Guido Berger, Leiter der SRF Digital-Redaktion. «Mittlerweile dreht sich alles ums Polieren der bestehenden Geräte und Software. Eine gute Integration ist Apples Hauptverkaufsargument. Dafür wird ein grosser Aufwand betrieben, der halt weniger sichtbar und spektakulär ist.»

Wie von Apple-Experten vermutet, gab es in San Francisco keine Hinweise auf mögliche neue Geräte wie eine Computer-Uhr oder ein grösseres iPhone.

Berger: «Die schon länger erwartete Smart Swatch wurde nicht vorgestellt. Da habe ich mehr erwartet. Zwar wurde mit «Health» eine App vorgestellt, die zentral Gesundheitsdaten verwaltet. Aber die Uhr, die wohl auch diese App füttern wird, ist anscheinend noch nicht bereit.»