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Panorama Apple schliesst Sicherheitslücke bei den iPhones

Die iPads und iPhones von Apple sind wieder sicher. Zuvor warnte das Unternehmen vor Hacker-Angriffen. Nun konnte die Lücke mit einem System-Update geschlossen werden.

Ein Mann mit Maske hält ein iPhone in der Hand.
Legende: Die Kommunikationsdaten auf den iPhones sind wieder sicher. Keystone

Apple schloss mit einem Software-Update eine Sicherheitslücke in dem Betriebssystem seiner iPhones und iPads.

Der Fehler erlaubte es Angreifern unter Umständen, Daten abzufangen, die mit dem sicheren SSL-Protokoll übermittelt werden. Die Lücke wird mit der am Wochenende bereitgestellten neuen System-Version iOS 7.0.6 gestopft.

Sicherheitsexperten wiesen allerdings darauf hin, dass die Software OS X, mit der Apples Mac-Computer laufen, eine ähnliche Schwachstelle aufweise.

Es gab keine Angaben darüber, ob die Lücke ausgenutzt wurde. Die gesicherte Kommunikation über SSL stand laut Unterlagen des Informanten Edward Snowden auch im Visier des US-Geheimdienst NSA.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Wir sind transparenter denn je und bei e-banking auch schon mal ruiniert. Selber mittlerweile ein Konsumverweigerer. Heute Wenigflieger (1x in 15 Jahren), früher auch mal 5x im Jahr und meine letzthin weggeschmissene HIFI Stereoanlage ersetze ich nie mehr. TV (8-Jahre modulierte Milchflasche) läuft noch und mein Sony VAIO (womit ich gerade kommuniziere) steht auf der A...-Rampe. Geb ich in Google meinen Namen/Synonym ein, bin ich Omnipräsent im Inet. Toll das niemand weiss, dass ich Ru...
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  • Kommentar von A. Huber, Basel
    Dass EINE Lücke geschlossen werden konnte, freut hauptsächlich Apple: Sie kontrollieren so vorläufig die Nutzerdaten wieder grösstenteils selber und können damit wieder anstellen, was immer sie wollen. Die Backdoors (NSA) bleiben natürlich offen. Die Anwender haben eh nichts zu verbergen, sonst würden sie solche Produkte gar nicht nutzen. Bemerkenswert: "... Daten abzufangen, die mit dem sicheren SSL-Protokoll übermittelt werden.". Was nützt eine "sichere" Übermittlung? Sie beruhigt, mehr nicht.
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  • Kommentar von kari huber, surin
    Hier ist wieder mal Verwirrung gestiftet worden. Auch SSL-Verschlüsselung schützt generell keine Emails auf dem Weg vom Absender zum Empfänger. Und wenn man sich mit einem ungeschützten WiFi (WLAN) verbindet, öffnet man die hintersten Winkel seines Gerätes für alle anderen Netzwerkgäste. Also: Nie, aber auch gar nie ein "Gratis"-Netzwerk ohne Zugangsdaten benutzen.
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    1. Antwort von Eddy Dreier, Burgdorf
      Nur weil Sie dafür bezahlen wollen, wird es aber auch nicht sicherer. Im Gegenteil - sie bezahlen defakto die NSA, das man ihre Daten klaut. Eigentlich könnte die NSA Sie etwas subventionieren, wenn Sie schon ihre Daten liefern. Zum Beispiel mit gratis Internet...
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