Zum Inhalt springen

Panorama Asteroid rast an Erde vorbei

Ein grösserer Asteroid streift die Erde – zumindest in kosmischen Massstäben. Das Spektakel kann man beobachten.

Legende: Video Umlaufbahn des Asteroids abspielen. Laufzeit 0:02 Minuten.
Aus News-Clip vom 23.01.2015.

Er heisst 2004 BL 86 und er ist harmlos. Der Asteroid wird am Montag mit 15 Kilometern pro Sekunde an der Erde vorbeifliegen. Und zwar in einer Entfernung von mehr als 1'200'000 Kilometern. Das ist etwa die dreifache Distanz zwischen Mond und Erde.

Diese Distanz tut gut, denn der Asteroid hat einen Durchmesser von mindestens einem halben Kilometer, so ein Experte vom deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR).

Würde ein Asteroid dieses Durchmessers die Erde treffen, wären die Folgen verheerend. «Eine solche Naturkatastrophe hätte unsere Zivilisation noch nicht erlebt», betont Harris, der das internationale Projekt «NEO-Shield» zur Abwehr von drohenden Asteroiden-Einschlägen leitet.

Bei drohendem Einschlag nicht wehrlos

Doch ganz wehrlos wäre die Menschheit nicht bei einem drohenden Einschlag. Wenn ein Asteroid auf Kollisionskurs mit der Erde frühzeitig entdeckt wird, könnte man ihm eine Raumsonde entgegenschicken, berichtet Harris. Diese Sonde würde auf dem Asteroiden einschlagen und ihn dadurch von seiner Bahn abbringen.

Neue Bilder vom Kometen

Steile Wände und ein Tal
Legende: N. Thomas et al., Science

Schroffe Klüfte, leicht wie Kork: Neue Aufnahmen des Kometen Tschuri versetzt die Fachwelt in Staunen..

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

8 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Charles Halbeisen, Bronschhofen
    Ich zweifle daran, dass die kinetische Energie einer Sonde ausreicht, um eine Bahnkorrektur eines grösseren Kometen zu bewirken. Und bei kleine Kometen wäre ja auch der Schaden auf der Erde nicht so gewaltig.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
      Rein physikalisch betrachtet bringt jeder "Stoss" wenn noch so klein im Verhältnis zur Masse des Zieles, dieses ein wenig aus seinem bisherigen Kurs ab. Dies geschah auch mit dem Impact auf Tempel 1. Entscheidend ist der Zeitraum, wann dies eingeleitet wird. Ein Bruchteil einer A‰ (Artilleriepromille), Abweichung, kann über Millionen km durchaus zum Vorbeiflug, statt Crash auf Erden führen. Der Pferdefuss dabei. Wir müssen allfällig gefährliche Objekte und deren Kurs erst entdecken :-(
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Tja, liebe Mitschreiber. Kometen und Asteroiden können heute bewiesener massen mit Sonden angesteuert werden. Wie schon Asteroid 433 Eros (im kleinen Titelbild), Feb. 2000 und wie beim Kometen Tempel 1 ein 372kg schweres Projektil (Impaktor) einschlagen lassen. Oder aktuell auf Tschuri den Lander Philae (hüpfend) landen. Aber die Anreisezeiten mit swing-by Manöver :-( Wir sind wirklich noch weit davon entfernt, auf die Flugbahn solcher „Irrläufer“ einen gelenkten Einfluss auf sie zu nehmen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M. Tisserand, Indonesien, Maumere
    "iese Sonde würde auf dem Asteroiden einschlagen und ihn dadurch von seiner Bahn abbringen." Das kommt auf die Distanz und die Beschaffenheit des Asteroiden drauf an. Das sind Thesen. Freut euch nicht zu früh. Aber es liest sich gut....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von R. Korpowski, Rudolfstetten
      Mit "Beschaffenheit " meinen Sie wahrscheinlich die Dichte und damit die Masse von dem Asteroiden. Damit kann man schon gut rechnen. Kommt halt nur noch aud die Sonde drauf an, welche Masse und Aufprallgeschwindigkeit sie haben würde. So nen Brocken sollten wir schon leicht "Schubsen" können um den Aufprall zu verhindern.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von M. Tisserand, Indonesien, Maumere
      @Korpowski: Das ist eben eine totale Fehleinschätzung, dass wir die Beschaffenheit (Dichte ist nicht gleichmässig verteilt), gut voraussagen können. Denken Sie nur mal an Tschuri, da war man sehr überrascht von der Zusammensetzung... Dann, mit was wollen Sie den Kometen "schubsen"? Denken Sie an die Massen! Was, wenn er nur auseinanderbricht? Dann gibt es viele Einschläge statt nur einem....Ergebnis bleibt dasselbe. Nein, wir Menschen haben noch keine Erfahrungswerte mit "Schubsen"...usw..
      Ablehnen den Kommentar ablehnen