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Auch Samnaun abgeschnitten Eine Luftbrücke für Zermatt

Legende: Video Anstehen für den Helikopter abspielen. Laufzeit 1:50 Minuten.
Aus Tagesschau vom 21.01.2018.
  • Schon wieder sind sämtliche Zufahrten nach dem Walliser Nobelskiort gesperrt.
  • Seit Sonntagmittag ist zwischen Täsch und Zermatt eine Helikopter-Luftbrücke in Betrieb.
  • Für die rund 9000 Touristen sowie die Einheimischen besteht laut Zermatt Tourismus keine Gefahr.
  • Auch der unterengadiner Skiort Samnaun ist mindestens bis Montagmorgen von der Aussenwelt abgeschnitten.

Die Situation von vor rund zehn Tagen wiederholt sich. Schon damals war Zermatt wegen Lawinengefahr mit Zug und Auto nicht mehr erreichbar, rund 13'000 Touristen sassen damals im Skiort fest. Nun sind wegen der akuten Lawinengefahr sowohl Bahn- als auch Strassenverbindung von Täsch nach Zermatt wieder gesperrt.

Viele der laut Zermatt Tourismus derzeit rund 9000 Feriengäste hofften am Nachmittag, einen Helikopterflug zu ergattern. Air Zermatt betreibt seit dem Mittag zwischen Zermatt und Täsch Shuttleflüge.

Auch Samnaun von der Aussenwelt abgeschnitten

Von der Umwelt abgeschnitten ist wegen der Lawinengefahr derzeit auch Samnaun. Die Zufahrtsstrassen in den Unterengadiner Wintersportort sind unterbrochen, die Postautos sollten voraussichtlich erst am Montagmorgen wieder fahren.

Gefahrenkarte
Legende: Das detaillierte Bulletin des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF finden Sie hier. , Link öffnet in einem neuen Fenster

5 Kommentare

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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Das ist wohl richtig. Aber was genau stört sie daran, dass reiche sich den Helikopter leisten können und andere nicht? Ich finde das weder ungerecht noch anderswie nachteilig.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    In solchen schwierigen, unverhofft entstandenen Situationen, werden Touristen schnell zu Kategorienmenschen verurteilt: Der oder (die), die den nötigen, prall gefüllten "Geldbeutel" auf sich tragen, können sich per Helikopter zum nächsten Bus- oder Bahnhof fliegen lassen. Wer nach den Ferien kein Geld mehr hat, bleibt im Schnee gefangen, bis Strassen und Bahnlinien wieder befahrbar werden! Das ist eben auch ein Faktum in unserer Spassgesellschaft!
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    1. Antwort von Lucas Kunz (L'art pour l'art)
      Wer fährt bitte nach Zermatt in den Urlaub? Doch wohl zwangsweise nur Leute mit prall gefülltem Sack ... wie sonst sollte man dort seien Ferien verbringen können?
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    2. Antwort von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
      Nach Zermatt reisen nicht nur "zwangsweise" Leute mit prall gefülltem Geldsack, Herr Kunz! In Zermatt gibt es auch Logis oder Studios und günstige Verpflegungsmöglichkeiten für einfache "Leute"! Zudem ist mein obiger Kommentar bloss ein Blick in unsere reale Spassgesellschaft! Die muss man nicht sofort mit einseitigen Ideologien oder Schulmeistereien unter "antworten" belehren oder unsachlich kritisieren!
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    3. Antwort von Martin Hess (MH)
      Naja, ich sitze auch in Zermatt fest. Einen Heliflug ins Tal kostet 70.-/Person. Ist ja nicht alle Welt. Zudem übernimmt das die Reiseversicherung.
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