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Mehr Platz auf Trottoirs Bangkoks Strassenküchen müssen weg

Ein Strassenverkäufer bereitet einem Kunden sein Essen zu.
Legende: Gerne genutzt, aber wohl bald passé: Eine mobile Küche in der Füssgängerzone Bangkoks. Imago
  • In Thailands Hauptstadt Bangkok sollen bis zum Jahresende alle Strassenküchen verboten werden.
  • Mit dem Schritt will die Stadtverwaltung auf den Gehwegen mehr Platz für Fussgänger schaffen. In den 50 Stadtbezirken sollten künftig Sicherheit und Sauberkeit oberste Priorität haben.
  • Als eine der ersten Strassen, in der es keine offenen Küchen mehr geben soll, nannte der Beamte die Khao San Road, ein beliebtes Ziel von Rucksack-Touristen aus aller Welt.
  • Die offenen Küchen, in denen von früh morgens bis spät in die Nacht gekocht, gegart und gegrillt wird, prägen das Strassenbild der 8,5-Millionen-Einwohner-Stadt seit Jahrzehnten. Der Fernsehsender CNN hatte Bangkok erst kürzlich wieder zur Stadt mit der weltweiten besten Strassenküche gekürt.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Die Militärregierung köchelt gegenwärtig an ganz vielen Suppen, die wenigsten davon werden aber schlussendlich so heiss gelöffelt wie aufgetischt. Die Stände gehören zu Bangkok wie Tempel und Kanäle. Es ist auch nicht so, dass Foodstände vor Restaurants dieselben konkurrieren, vielmehr ergänzen sie sich. Zudem müssen die meisten Standbetreiber, die sich vor einem Restaurant/Geschäft aufhalten, den Eigentümern eine Gebühr bezahlen.
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    1. Antwort von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
      2) Drastische Massnahmen werden aufend angekündigt,die sich kurz darauf aber in Luft verwandeln. Wie kürzlich nach dem 4. März, der ein hoher buddhistischer Feiertag war und traditionell mit Alkoholverbot belegt ist, angedroht wurde, künftig müssten alle Etablissements um 24 Uhr geschlossen werden. Bereits in der Nacht vom 5. auf den 6. war der Spuk wieder vorbei. Marktstände werden höchstens in gewissen Strassenzügen/Zonen verboten. Sie werden aber bestimmt nicht aus dem Stadtbild verschwinden.
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  • Kommentar von Joel Busch (Joel)
    Schade, ich empfand die Strassenküchen da eher als Gewinn denn als Behinderung.
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  • Kommentar von Rene Bernasconi (Boffi)
    Logischerweise müssten dann auch alle Läden auf den Gehwegen verboten werden , auf denen Händler T-Shirts, Uhren , Taschen, Schuhe und andere gefälschte Waren anbieten und die Gehwege nicht weniger behindern als die Garküchen.
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