CIA beginnt zu twittern – selbstironisch

Er achtet für gewöhnlich sehr stark auf Diskretion und hält sich eher im Hintergrund. Jetzt aber scheint der US-Geheimdienst seine eigenen Regeln ausser Kraft zu setzen - und beginnt zu zwitschern.

Der CIA hat sich nun auch bei Twitter und Facebook eingeloggt. «Wir können weder bestätigen noch verneinen, dass dies unser erster Tweet ist», hiess es selbstironisch in der ersten Kurznachricht des Geheimdienstes, die am Freitagabend verschickt wurde.

Innerhalb von 90 Minuten hatte das Twitter-Konto @CIA fast 84'000 Follower. Die User reagierten ebenfalls mit Ironie. Die CIA verfolge nur 25 Leute auf Twitter – hoffentlich mehr im realen Leben. «Endlich kann man den CIA verfolgen», freute sich Husain Haqqani, der ehemalige Botschafter Pakistans in den USA.

Die «Washington Post» merkte süffisant an, es sei nun erstmals möglich zu merken, dass die CIA einem folgt.

CIA-Chef John Brennan erklärte, mit Hilfe der neuen Dienste werde man besser direkt mit der Öffentlichkeit Kontakt halten können. Der CIA verspricht «Fotos, Interessantes zur Geschichte des Geheimdienstes und lustige Fakten». Man darf gespannt sein.