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Panorama Doris Leuthard setzt auf grüne Hightech-Staatskarosse

Bundesrätin Doris Leuthard hat ein neues Dienstfahrzeug: ein Tesla S. Der Elektro-Sportwagen stammt aus den USA und kostet zwischen 80‘000 und 95‘000 Franken. Leuthard «befährt» somit neue Wege – die meisten ihrer Kollegen setzen sich ans Steuer eines Mercedes. Oder vielmehr ihr Chauffeur.

Verkehrs- und Umweltministerin Doris Leuthard ist stolze Besitzerin eines Tesla S. Der Sportwagen aus Kalifornien ist das erste Elektroauto der Oberklasse, das autobahntauglich ist.

Pünktlich zur Energiedebatte im Parlament hat Leuthard ihren neuen Sportflitzer erhalten. Das Uvek publizierte ein Bild auf Twitter. Und hat damit in den sozialen Medien viele Kommentare ausgelöst. Die einen fanden es zu teuer, andere lobten es als Zeichen für den Umweltschutz.

Alle vier Jahre einen neuen Mercedes

Bisher bestand die Fahrzeugflotte der Bundesräte vor allem aus Mercedes‘. Jeder Bundesrat hat ein Anrecht auf ein Repräsentationsfahrzeug sowie ein Dienstfahrzeug für den persönlichen Gebrauch. Marke und Ausführung dürfen die Minister selber wählen – bei einer Preislimite von rund 100‘000 Franken.

Dazu haben die Regierungsmitglieder noch Anspruch auf einen Chauffeur. Die Autos dürfen alle vier Jahre oder nach 100‘000 gefahrenen Kilometern ausgewechselt werden. Die Fahrzeuge bleiben jedoch im Besitz des Bundes.

Hitzige Diskussionen

Audi A8
Legende: srf

Auch auf Facebook haben die fahrbaren Untersätze der Bundesräte viel zu reden gegeben.

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47 Kommentare

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  • Kommentar von R.Rüeger, Volketswil
    Die negativen Kommentare zur Anschaffung eines Tesla S für unsere Doris Leuthard sind schlichtweg lächerlich. Alles hat seinen Preis. Billige Dreckschleudern - Diesel und Benzin sind mittlerweile egoistische, unakzeptable und veraltete Lösungen. Die Welt braucht Visionäre. Wer die mutige Entscheidung unserer Doris nicht mag, sollte sich einmal mit seinem eigenen IQ beschäftigen, sofern er weiss was ein IQ ist. (Kommentar eines begeisterten TESLA S Besitzer)
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  • Kommentar von W. Pip, Züri
    Bei 100'000.-- alle vier Jahre und x 7 ist es mir völlig egal, ob das Fahrzeug elektrisch ist oder nicht: es bleibt eine Sauerei!
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  • Kommentar von opma, Nürensdorf
    Bravo! Alle sprechen von einer REDUKTION des Stromverbrauches, ja der Kanton SO verbietet z.B. Elektroheizungen, weil womöglich dieser Strom aus einem AKW stammen könnte. Bei unserer Bundesrätin Doris Leuthard kommt ja der Strom AUS DER STECKDOSE ! und genügt vollends eine 2.1 Tonnen (Leergewicht) Limousine aufzuladen!!
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