Feuersbrunst bedroht Wasserversorgung in San Francisco

Die Waldbrände in Kalifornien fressen sich immer weiter in den weltberühmten Yosemite-Nationalpark. Nicht einmal ein Viertel des Feuers ist unter Kontrolle. Jetzt könnte in der Küstenmetropole San Francisco das Wasser knapp werden.

Dichter Rauch steigt aus einem Nadelwald empor, im Hintergrund lodert Feuer.

Bildlegende: Über 600 Quadratkilometer hat das Feuer bereits verschlungen – dies ist eine Fläche von mehr als 82 Fussballfeldern. Keystone

Es ist einer der grössten Brände in der Geschichte Kaliforniens. Nun bedroht er auch die Wasserversorgung im 200 Kilometer entfernten San Francisco. Über einem grossen Wasserreservoir in der Brandregion regnet es Asche.

Die Behörden in San Francisco seien dabei, in aller Eile ihre Wasservorräte aufzustocken, bevor die niedergehende Asche in der Brandregion die Wasserqualität vermindere, meldete der Fernsehsender CBS. Auch die Stromversorgung könnte gefährdet werden.

Seit über zehn Tagen brennt es nun in der Sierra Nevada. Die Flammen fressen sich immer weiter in den berühmten Yosemite-Nationalpark und vernichten dessen gigantische Mammutbäume.

Feuerwehr macht nur langsam Fortschritte

Die Einsatzkräfte kämpfen sich zwar voran – doch die Fortschritte sind quälend langsam. Erst rund 20 Prozent der Brandherde sind nach Angaben des US-Walddienstes unter Kontrolle.

Extrem trockene Wälder und starke Winde bereiten aber weiter Sorgen. 3600 Feuerwehrmänner sind im Einsatz, über 20 Löschflugzeuge sind beteiligt. Rund 4500 Häuser seien bedroht, hiess es.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Waldbrand bedroht Nationalheiligtum

    Aus Tagesschau vom 27.8.2013

    Der Waldbrand in Kalifornien nimmt immer dramatischere Formen an. Es wird von einem der grössten Brände Kaliforniens überhaupt gesprochen und die Flammen werden zu einer ernsthaften Gefahr für ein Nationalheiligtum der USA: die jahrhundertealten Mammut-Bäume des Yosemite-Nationalparks.