Neuer Name für den TGV Frankreich lacht sich kaputt: Unerhört, dieser inOui!

Der TGV verschwindet. Zumindest sein Name. Der berühmte Schnellzug soll neu inOui heissen. Die Reaktionen? Durchmischt.

Den TGV kennt jedes Kind. In Frankreich, aber nicht nur dort. Zu unverkennbar ist der emblematische «Train à grande vitesse».

Doch damit soll jetzt Schluss sein. Nicht mit dem Zug, natürlich. Aber mit dem Namen. Statt TGV sollen die Schnellzüge neu inOui heissen. Zumindest alle TGV, die nicht im Low-Cost-Bereich unterwegs sind – die heissen «Ouigo».

Die Marke TGV abschaffen? Experten kratzen sich ratlos den Kopf. Von einem «schweren Fehler» spricht etwa der Pariser Marken-Spezialist Jean-Marc Lehu. Und auch das Netz nimmt den Namenswechsel dankbar auf. Denn «inouï» heisst «unerhört, unglaublich, beispiellos». Eine Steilvorlage.

«Man würde meinen, das sei ein Aprilscherz. Aber wir haben Mai.»

«Nintendo macht es wie die SNCF. Mario heisst neu Robert.»

«Man zerstört eine jahrzehntealte Marke»

Andere machen sich Gedanken, wie der neue Name entstanden sein könnte. Eine Vermutung: es könnte mit den Preisen in den Speisewagen zusammenhängen...

«Hast du den Preis fürs Club-Sandwich gesehen?!» - «Ja, unerhört!» - «Lass alles liegen, ICH HABE DEN NEUEN NAMEN!»

Und auch schöne Wortspielereien bieten sich an – gesprochen kann das sowohl «Er ist pünktlich, der inOui!» oder aber auch «Er ist pünktlich, absolut unglaublich!» bedeuten:

Wieder andere können sich nicht vorstellen, jemals etwas wie «ich nehme den inOui» zu sagen: