Zum Inhalt springen

Panorama «Frostern» – Wetterkapriolen an den Feiertagen

Das wenig frühlingshafte Wetter in Teilen Europas hat den Feiertagen bereits die Bezeichnung «Frostern» eingebracht. Insbesondere Osterhasen in Polen, Spanien, Portugal und Deutschland träumten von wärmeren und trockeneren Zeiten.

Weisse und kalte Ostern in Polen: Nach heftigem Schneefall waren etwa 100'000 Haushalte in Zentral- und Nordost-Polen ohne Strom. Schwerer Neuschnee und umstürzende Bäume rissen Stromleitungen nieder. Auch am Dienstag warten noch tausende Haushalte auf Elektrizität.

Hochwasseralarm

Nach weitgehend verregneten Osterfeiertagen in Spanien und Portugal haben die Behörden für bestimmte Gegenden Hochwasseralarm gegeben. In Spanien kamen am Montag beim Einsturz einer Brücke zwei Menschen ums Leben.

Bei dem Unglück in Fuencaliente im Süden der Region Kastilien-La Mancha seien am frühen Montagmorgen ein Auto und ein Lastwagen in die Fluten des Flusses Yeguas gestürzt. Die beiden Fahrer seien gestorben, teilten die örtlichen Behörden mit. Ihre Leichen wurden demnach erst Stunden später gefunden.

Stauseen zum Bersten gefüllt

In der Gegend von Albacete im Südosten des Landes sassen mehr als 100 Menschen auf einem Campingplatz fest. Die einzige Zufahrtsstrasse war wegen einer Überschwemmung unpassierbar.

In Nordspanien bestand vor allem an den Flussläufen des Duero und des Ebro Hochwassergefahr. Mehrere Stauseen waren nach langen Regenfällen bis an ihre Kapazitätsgrenzen gefüllt und mussten Wasser abfliessen lassen.

Portugal: Dörfer wurden zu Inseln

In Portugal waren nach Angaben der Behörden in der Gegend von Viseu und Santarém im Zentrum des Landes mehrere Dörfer infolge überschwemmter Strassen von der Aussenwelt abgeschnitten.

Dutzende Fernstrassen wurden in verschiedenen Landesteilen wegen Hochwassers gesperrt. Am stärksten waren die Ufergebiete des Tejo betroffen.

Frühling lässt weiter auf sich warten

Vielerorts in Deutschland haben die Menschen weisse Ostern gefeiert – nach einem weitgehend frühlingshaften Weihnachtsfest drei Monate zuvor.

In der Schweiz ist nach dem frostigen Osterfest eine leichte Wetterbesserung in Sicht. «Der Frühling lässt zwar weiter auf sich warten», sagt Gaudenz Flury von SRF Meteo. Im Mittelland wird es jedoch ab der Wochenmitte etwas wärmer. In den Alpentälern und im Wallis könnte das Thermometer gar auf 12 bis 14 Grad klettern.

Eine Prognose für nächste Woche sei schwierig. «Ende nächster Woche könnte der Frühling vorbei schauen», sagt der Meteorologe. «Einige Modelle lassen darauf schliessen, andere nicht.»

Legende: Video Wetterkapriolen an Ostern abspielen. Laufzeit 01:40 Minuten.
Aus Tagesschau Spätausgabe Wochenende vom 01.04.2013.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Heinrich Müller, Zug
    Motz, Motz, Motz. Mein Gott. Alle klagen ständig immer nur über den Schnee und den Winter. Freut euch doch. Der Winter ist etwas schönes und Schnee sowieso. Ständig dieses Gejammer. Als wäre alles *** ausser der Sommer. Dann wenn man Schweisstriefend zur Arbeit kriecht, vor lauter Hitze nicht schlafen kann, von Mücken verstochen wird und alles und jeder stinkt. Sind wir doch froh, dass es noch etwas so bleibt wie jetzt!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen