Hanekes «Liebe» räumt César-Filmpreise ab

Der Film «Liebe» von Michael Haneke setzt seinen Triumphzug fort. Bei der Vergabe der französischen Filmpreise wurde das Drama gleich mit fünf Haupttrophäen ausgezeichnet.

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«Liebe» von Michael Haneke räumt weiter ab.

1:35 min, aus Tagesschau am Mittag vom 23.2.2013

Hanekes Film erhielt die Césaren für den besten Film, die beste Regie, die beste Schauspielerin, den besten Schauspieler und das beste Originaldrehbuch.

Der Film mit Emmanuelle Riva und Jean-Louis Trintignant in den Hauptrollen ging mit zehn Nominierungen in das Rennen um die französischen César-Filmpreise. Das Drama, das die Geschichte eines alten Ehepaars zeigt, das durch Krankheit und Alter auf die Probe gestellt wird, ist bereits in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet worden und bei den Golden Globes mit der Trophäe als bester fremdsprachiger Film.

Im Oscar-Rennen

Riva gehört auch zu den Oscar-Anwärterinnen. Der Film geht gleich mit fünf Oscar-Nominierungen in den Wettkampf. Haneke war deshalb bei der Vergabe der Preise in Paris nicht anwesend.

Das Rennen um den besten ausländischen Film machte der Polit-Thriller «Argo» unter der Regie von Ben Affleck. Der US-amerikanische Filmemacher, Schauspieler und Drehbuchautor nahm die Auszeichnung ebenfalls nicht persönlich entgegen. So wie Haneke war er wegen der Oscarverleihung an diesem Sonntag in Los Angeles. Der Film über die spektakuläre Befreiung von US-Geiseln aus dem Iran 1979 gehört ebenfalls zu den Mehrfach-Nominierten.