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Panorama Ikea-Gründer zahlt erstmals seit 1973 Steuern in Schweden

Besser spät als nie: Erstmals seit mehr als 40 Jahren hat Ingvar Kamprad im Heimatland seinen Steuer-Obulus entrichtet.

 Ingvar Kamprad
Legende: Laut Insidern soll der Milliardär ziemlich geizig sein. Ob ihn die jetzt gezahlten Steuern schmerzen? Wohl eher nicht. Keystone

Ikea-Gründer Ingvar Kamprad hat nach Medienberichten erstmals seit 1973 in seinem Heimatland Schweden Einkommensteuer bezahlt. Der 89-jährige Gründer der Möbelhauskette gab seine Einkünfte im vergangenen Jahr mit 17,7 Millionen schwedischen Kronen (2 Millionen Franken) an.

Dafür musste er Steuern in Höhe von sechs Millionen Kronen (knapp 700'000 Franken/rund 35 Prozent) entrichten, wie die Zeitung «Dagens Nyheter» auf ihrer Internetseite berichtete. Das Familienvermögen der Kamprads wird auf bis zu 40 Milliarden Euro geschätzt.

Ikea-Gründer seit 2013 wieder in Schweden

Kamprad hatte sein Heimatland 1973 verlassen. Ab 1976 lebte er in der Schweiz, weil er nach eigenen Angaben die hohen Steuern in seiner Heimat nicht zahlen wollte. Nach dem Tod seiner Frau Margaretha im Jahr 2011 kehrte er 2013 nach Schweden zurück.

Kamprad sitzt immer noch in der Führungsetage des Konzerns, dem 328 Geschäfte in 28 Ländern gehören.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Quiz-Frage: Was ist den da so speziell, wenn ein Reicher ordentlich seine Steuern bezahlt? - Wer hat eine Antwort ???
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    1. Antwort von Thomas Zangerl (TZ)
      Ist alles ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite schafft ein Unternehmer Arbeitsplätze, nimmt das Risko einer Untenehmung auf sich, keiner hilft ihm wenn er auf die nase fällt und auf der anderen Seite wird er gerupft wie eine Weihnachtsgans. Man muss sich nur die Verhältnisse in Italien, DE, Benelux ansehen von den skandinavischen Staaten ganz zu schweigen. Wo bleibt der Anreiz? Die Aufhebung des Bankgeheimnisses ist eine grundsätzliche Beschneidung der persönlichen Freiheit.
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  • Kommentar von gabi bossert (goba)
    Also Mitleid überfällt mich hier nicht. I.Kamprad hat ja Jahrzehnte steuerlich bestens profitiert in der Schweiz, auf unsere Kosten ( nur merken es Wenige ), dafür freue ich mich, das nun das schwedische Volk adäquat Etwas in ihre Staatskasse erhält.
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    1. Antwort von Thomas Lienhard (mazzok)
      ist ja bei 700 000 so oder so ein Witz wen man bedenkt was der Herr so hat. Und wen ich dann an meine gut 14% meines Bürger Einkommens denke was ich diese Jahr wieder zahlen darf, dann sind wir doch Ehrlich Geld hat noch den Wert wie Papier. Den Arm und Reich ist vieler Orts weit voneinander auseinander gedriftet.
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