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Panorama Man stelle sich vor: Das Volk wählte den Papst

Auch wenn eine Volkswahl des Papstes nicht angedacht ist: Eine Künstlergruppe hat in Rom gefälschte Werbung für die Papstwahl plakatiert.

Wahlplakat.
Legende: Die Kardinäle könnten sich angesprochen fühlen. Keystone

Die aufgehängten Plakate zeigen Prälat Peter Turkson aus Ghana, der als ein aussichtsreicher Anwärter auf das Amt des Papstes gilt.

Konservativer Favorit

«Beim Konklave wähle Peter Kodwo Appiah Turkson», steht auf den Postern. Unter einem Foto Turksons befindet sich im Stil italienischer Wahlwerbung ein angekreuztes päpstliches Symbol.

Zu der Aktion bekannte sich die Gruppe «ZeroZeroKappaKappa». Sie hatte in der Vergangenheit unter anderem gefälschte Verkehrsschilder mit einer Warnung vor Tränengas aufgehängt.

Das Konklave zur Wahl eines neuen Oberhauptes der katholischen Kirche tritt nach dem Rücktritt Benedikts XVI. vom Papstamt demnächst zusammen. Turkson ist Präsident des Päpstlichen Rats für Gerechtigkeit und Frieden im Vatikan. Er gilt als konservativer Kirchenvertreter.

Wettbüros laufen heiss

In Grossbritannien laufen die Wetten auf den nächsten Papst. Favorit ist Peter Turkson aus Ghana, gefolgt von Angelo Scola aus Italien. Der Österreicher Christoph Schönborn liegt mit 10:1 im Rennen. Wett-Experte Leighton Vaughan Williams geht von einem Gesamteinsatz von bis zu zehn Millionen Pfund aus. Dies wäre ausserhalb des Sports ein Rekord.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von A. Corsini, Nordpangaea
    «Man stelle sich vor: Das Volk wählte den Papst» Zumindest in den Industrieländern währe dies woh der Untergang des Konservateiven und der bisherigen Herrenstruktur. Ein Revolution der Röm.Kt.Kirche inkl. Kompletrevision wäre nicht nur zu befürchten. Dem entgegen stellen sich die Südländer. Ein klares Wahlergebniss wird mit Spannung erwartet.
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  • Kommentar von Karl Paul, St. Gallen
    Mann stelle sich vor, der Papst wählt das Volk! Dann gute Nacht!
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  • Kommentar von Hans Brägger, Magglingen
    Die katholische Kirche hat doch mit Demokratie nichts zu tun, die Idee ist absurd. Da haben wir den ganzen dogmatischen Charakter des ganzen Inhalts (oder wann haben sie das letzte mal darüber abgestimmt, an welchen Gott man glauben soll), die fehlende Gleichwertigkeit der Menschen (Gläubige gegen Ungläubige und natürlich auch Männer gegen Frauen).
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