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Panorama Mehrere Tornados treffen den Mittleren Westen der USA

Eine Sturmfront im Mittleren Westen der USA hat massive Zerstörungen hinterlassen. In einzelnen Gemeinden blieb buchstäblich kein Stein auf dem anderen. Von rund 80 Tornados in zehn Bundesstaaten ist die Rede. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben.

Legende: Video Tornados wüten über den USA abspielen. Laufzeit 0:33 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 18.11.2013.

Eine Sturmfront mit zahlreichen Tornados ist durch Teile des Mittleren Westens der USA gezogen. In der für die Jahreszeit ungewöhnlich schweren Sturmfront kamen mindestens acht Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt.

Dem nationalen Wetterdienst zufolge wurden bis zum Abend mehr als 80 mögliche Tornados gemeldet. Hinzu kamen vielerorts schwere Gewitter, Regenfälle und heftiger Hagel. Auf mehreren Airports, so in Chicago, wurden Flüge gestrichen oder verzögerten sich.

Die Stürme wüteten in Illinois, Indiana, Kentucky und Ohio. Dabei erreichten sie Spitzengeschwindigkeiten von bis zu rund 320 Kilometern pro Stunde. Die für die Jahreszeit ungewöhnlich schwere Sturmfront war am Sonntag über mehrere Bundesstaaten in Richtung Nordosten gezogen.

«Wie im Kriegsgebiet»

Besonders schwer betroffen war laut Medienberichten die Gemeinde Washington in Illinois. «Ich blicke auf Strassenzüge mit einst 20 bis 30 Häusern, und es ist keines mehr da», zitierte Fox News einen Augenzeugen. «Es sieht in unserer Gemeinde wie in einem Kriegsgebiet aus», sagte der Bürgermeister der Stadt.

Zehntausende Haushalte waren vorübergehend ohne Strom. Zahlreiche Häuser wurden dem Erdboden gleichgemacht. Es wird befürchtet, dass unter den Trümmern weitere Todesopfer liegen.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Clotilde Gardner, Arlington
    Herr Dreier, ich frage mich, wie Sie reagieren würden, wenn plötzlich Ihr Haus, Ihr ganzes Hab und Gut einfach weg wäre ?
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  • Kommentar von Eddy Dreier, Burgdorf
    Die USA gönnt den Philippinen auch keine Aufmerksamkeit. Kaum ist mal die USA nicht in den Schlagzeilen kommen diese trotzdem daher: "He, wir sind auch Sturmopfer, wollen auch von Mama ein Pflaster...!" Die USA macht sich wirklich nur noch lächerlich.
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    1. Antwort von Peter Meier, Zürich
      Lächerlich machen Sie sich hier, Herr Dreier. Unglaublich, diese überhebliche Arroganz und Zurschaustellung von Kaltherzigkeit und Ignoranz gegenüber von einer Naturkatastrophe hart getroffenen Mitmenschen wie Sie und ich, mit der Sie sich als Mensch nur selber disqualifizieren, alles unter dem Banner eines krankhaft ausgeprägt scheinenden Amerikahasses. Mitgefühl? Der humanitäre Geist der Schweiz? Alles Fremdwörter für Sie. Schämen Sie sich! Den Opfern wünsche ich viel Kraft beim Wiederaufbau!
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    2. Antwort von Walter Odermatt, Jackson, Tennessee
      Dass man vieles an der US-Politik nicht mag ist verständlich. Ihr Kommentar ist allerdings daneben. Das Thema wurde von den internationalen Medien aufgenommen und nicht von den USA gepusht. Amerikaner gehen mit Katastrophen viel besser um und schreien garantiert nicht nach fremder Hilfe! Die Menschen stehen sofort wieder auf und helfen sich gegenseitig. Freiwillige und private Spenden kommen aus dem ganzen Land in anderen Dimensionen! Davon kann sich noch manche Nation eine Scheibe abschneiden!
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    3. Antwort von Eddy Dreier, Burgdorf
      Ja klar, so wie in New Orleans - sofort wieder aufstehen und sich gegenseitig helfen. Muaha ha ha ha
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    4. Antwort von Walter Odermatt, Jackson, TN
      Kathrina war ein Sturm biblischen Ausmasses, der mehr als 1800 Menschen das Leben gekostet hat . Vor und nach dem Sturm haben die Behörden viele Fehler gemacht. Trodzem wurden unzählige Freiwilligenstunden geleistet bei der Versorgung der Flüchtigen und über die folgenden Jahre mit dem Wiederaufbau. Wie die Amerikaner nach jedem Tornado wieder aufstehen, habe ich genügend oft erlebt.Gleiches gilt nach Hurricane Sandy. New Orleans war Versagen der Behörden und nicht der Bürger.
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    5. Antwort von Eddy Dreier, Burgdorf
      Sorry, bei mir wirkt euer Amerika-Blablabla nicht. Ich habe erkannt, dass es einen Unterschied gibt zwischen Hollywood und Realität. Und Amerika besteht nur aus Hollywood. In der Realität aber ist dort aber ein gesichtsloses Drittweltland.
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    6. Antwort von Peter Singer, Los Angeles
      Amerika ist das beste Land der Welt. Übrigens kaufkraftbereinigt sind die Amerikaner reicher als die Schweizer.
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