Metropolen und Moloche – Zürich im Ranking top

Die Erhebung der Lebensqualität in Städten zeigt: Zürich kann erneut Lorbeeren ernten, muss den Podestplatz aber wie schon im letzten Jahr einer anderen europäischen Stadt zugestehen. Die Schlusslichter im Ranking liegen weit weg von hier und haben mit Armut, Krieg und Katastrophen zu kämpfen.

Städte im Ranking

Die Lebensqualität in Zürich wird von Expats nach wie vor als die zweitbeste weltweit eingeschätzt. Auch Genf und Bern landeten unter den Top 15. Dies zeigt eine Umfrage der Beratungsgesellschaft Mercer.

Wie bereits im vergangenen Jahr wird die Lebensqualität in Wien am höchsten eingeschätzt. Platz drei geht an Auckland, Platz vier an München. Genf ist auf dem achten Platz, Bern auf Rang 14.

Die Beratungsgesellschaft Mercer befragt jährlich Expatriates zu ihren Einschätzungen über die Lebensqualität in weltweit 230 Grossstädten. Die Lebensqualität musste anhand von 39 Kriterien bewertet werden. Im Zentrum standen dabei Faktoren wie Gesundheits-, Bildungs- und Verkehrsangebote sowie weitere öffentliche Dienstleistungen.

Sicherheit steht im Vordergrund

Die Schweizer Städte werden als sehr sicher eingeschätzt. Es herrsche vergleichsweise wenig Kriminalität, die Strafverfolgung sei effizient und die sozialen sowie politischen Verhältnisse seien stabil. Nach Luxembourg haben es die Städte Bern und Zürich zusammen mit Helsinki auf den zweiten Platz geschafft. Genf erreicht Platz sechs.

Für viele Mitarbeitenden, die von den Unternehmen ins Ausland entsendet werden, stehe der Sicherheitsgedanke an erster Stelle und bestimme die Lebensqualität. Dies insbesondere darum, weil sie ihre Familien mit an den neuen Arbeitsort mitnähmen.

Auch europäische Städte wegen Terror zurückgefallen

Am unsichersten wird Bagdad eingeschätzt. Wegen Terrorismus und sozialen Unruhen in Europa sind indes auch einige Städte im Ranking zurückgefallen. London ist beispielsweise von Platz 40 auf Platz 72 gerutscht – sogar einen Platz hinter Paris.