Sperma per Post Mit wenigen Klicks zum Wunschbaby

Babys sind ein Lebenstraum für viele Paare. Doch längst nicht alle können sich diesen einfach so erfüllen. Immer mehr Schweizerinnen finden Hilfe im Ausland.

Schwangere Frau vor Bildschirm und Tastatur

Bildlegende: Ein Mausklick reicht heute schon fast aus, um sich in gewissen Fällen den Babywunsch zu erfüllen. Keystone

Viele Paare, denen es in der Schweiz nicht erlaubt ist, Samenspenden zu beziehen, suchen im Ausland Hilfe. Nicht alle gehen dafür aber in eine Klinik. Einige lassen sich das passende Sperma einfach per Mausklick nach Hause liefern. Zum Beispiel aus einer Samenbank in Dänemark.

Wer sich in der Schweiz künstlich befruchten lassen will, hat es nicht einfach. Betroffene müssen heterosexuell sein und erst noch verheiratet. So sieht es das Gesetz vor. Deshalb zieht es viele lesbische Paare ins Ausland. So auch Tamara und Nicole Freiburghaus aus Thun.

Das «Social Freezing» erlebt einen eigentlichen Boom – besonders in den USA. Bei dem Verfahren werden die Eizellen einer Frau entnommen und im sogenannten Vitrifikationsverfahren schockgefroren. Die Eizellen werden für den Moment aufgehoben, wenn der Zeitpunkt für ein Kind besser passt.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • FOKUS: Gleichgeschlechtliche Eltern

    Aus 10vor10 vom 12.6.2017

    Wer sich in der Schweiz künstlich befruchten lassen will hat es nicht einfach. Laut dem Gesetz dürfen sich nämlich nur verheiratete Paare, welche auf natürliche Weise keine Kinder kriegen können, künstlich befruchten lassen. Darum zieht es viele Paare zu einer Samenspende ins Ausland.

  • FOKUS: Spermien-Post aus Dänemark

    Aus 10vor10 vom 12.6.2017

    Viele Paare, denen es in der Schweiz nicht erlaubt ist, Samenspenden zu beziehen, suchen im Ausland Hilfe. Nicht alle gehen dafür aber in eine Klinik. Einige lassen sich das passende Sperma auch einfach per Mausklick nach Hause liefern. Zum Beispiel aus einer Samenbank in Dänemark.