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Nach Lawine beim Hospiz Verschütteter beim Grossen St. Bernhard leicht verletzt geborgen

Legende: Video Mann leicht verletzt aus Lawine geborgen abspielen. Laufzeit 0:30 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 24.03.2018.
  • Bei einem Lawinenunglück am Grossen St. Bernhard ist am Samstagmorgen ein Mann verschüttet worden.
  • Der Verunglückte – ein Kameramann eines privaten Fernsehsenders – hatte grosses Glück: Er konnte leicht verletzt geborgen werden.
  • In der Region kam es zudem zu einem Helikopterunfall, der ebenfalls glimpflich ausging.

Die Lawine war am Samstagmorgen gegen 6.00 Uhr beim Hospiz des Grossen St. Bernhards niedergegangen. Dabei wurde ein Kameramann des Deutschschweizer Regionalfernsehens Tele M1 von den Schneemassen erfasst, wie der Direktor der Stiftung Barry, Claudio Rossetti sagte. Rossetti befand sich demnach vor Ort.

«Wir hörten ihn unter den Schneemassen schreien», schilderte Rossetti die dramatische Situation. Der Verschüttete konnte schliesslich nur leicht verletzt aus den Schneemassen befreit werden, wie die Walliser Kantonspolizei bestätigte.

Hospiz beim Grossen St. Bernhard (Archivbild)
Legende: Hospiz beim Grossen St. Bernhard (Archivbild) Keystone

Der Kameramann hatte sich am frühen Morgen vom Hospiz entfernt, um noch einige Aufnahmen zu machen. Er habe aber niemanden über sein Vorhaben informiert. Der Verunglückte gehörte zu einer rund zehnköpfigen Gruppe, die am Freitag trotz des vielen Schnees mit Bernhardinerhunden zum Hospiz aufgestiegen war. Sie kehrte am Samstag wieder zurück.

Helikopterabsturz in derselben Region

In derselben Region kam es am Samstagmorgen zu einem Helikopterunfall, wie ein Sprecher der Walliser Kantonspolizei bestätigte. Nähere Angaben dazu sowie auch zum Lawinenunglück machte der Polizeisprecher vorerst nicht.
So war zunächst unklar, ob der verunfallte Helikopter wegen der Lawine im Einsatz stand oder nicht. Glücklicherweise sei aber niemand verletzt worden, sagte der Polizeisprecher weiter.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller (P.Müller)
    Presse Live! Alles Unklar, darum muss ein Bericht her! Sogar im SRF das dem service public verpflichtet ist und nur relevantes berichtet und allen journalistischen Ansprüchen gerecht wird. Genau: Tele M1 ist ein Privatsender, das wäre dem SRF nie passiert. Darf ich von all den anderen Meldungen die SRF verbreitet auch diese Korrektheit erwarten?
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    1. Antwort von
      Welchen Fehler kritisieren Sie konkret?
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    2. Antwort von Patrik Müller (P.Müller)
      @ anonym(?): DenFehler oder besser den Umstand, dass hier eine Meldung gepusht wird worin viele Unklarheiten drin sind: Grösse der "Lawine" woraus das Rufen des Verschütteten dringt? Ein Heliabsturz (Unfall) wo nicht einmal die Polizei weis warum der in der Nähe war? Mit Hunden aufgestiegen: Als Skitourengruppe oder mit Snowmobile? Mit LVS Ausgerüstet gewesen? Verletzt, dennoch am Samstag mit der Gruppe zurückgekehrt. Wie? Skis, Heli? Das sind mehr Schlagzeilen denn nachvollziehbare Infos.
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  • Kommentar von Heinz Hugentobler (hevrins)
    Aufgrund der zweiten ergänzenden Meldung sind diese Informationen nun klar ersichtlich. Ich frage mich nur, wie die Gruppe mit den Bernhardiner zum Hospiz hinaufgestiegen sind, bei so viel Schnee!
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  • Kommentar von Heinz Hugentobler (hevrins)
    Für mich sind die Angaben auch unklar. Ich kenne die Zuchtstätte seit vielen Jahren. Weiss auch, dass die Bernhardiner-Hunde in Martigny überwintern, weil das Hospiz und Pass geschlossen sind. Irgend etwas stimmt mit der Meldung nicht. Also abwarten bis offizielle, korrekte Informationen folgen.
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