Neue Forschungsstation im ewigen Eis eröffnet

High-Tech in der Antarktis: Grossbritannien hat eine neue Forschungsstation eröffnet. Halley VI heisst der Traum für britische Klimaforscher.

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Die Forschungsstation Halley VI in der Antarktis (unkommentiert)

0:47 min, vom 5.2.2013

Die britische Forschungsstation Halley VI ist bereits in Betrieb. Die Kosten belaufen sich auf 30 Millionen Euro. Erbaut wurde sie in vier arktischen Sommern. Die Bauphasen dauerten jeweils neun Wochen. Finanziert wird die Station von «Britain’s Natural Environment Research Council».

Zuvor wurde die Vorgängerstation Halley V abgerissen und entsorgt. Die Forscher befürchteten, dass sie die in die Jahre gekommene Station im Eis einbrechen könnte.

Ozonloch entdeckt

Halley VI ist mobil, besteht aus Schlafräumen, Laboren und Büros. Und sie ist mit einer Stromversorgungsanlage ausgestattet.

Die erste Station wurde 1957 in Betrieb genommen. Sie entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum in der Antarktis in der Erforschung des Erdmagnetfelds und der Erdatmosphäre. So wurde dort unter anderem im Jahr 1985 das Ozonloch entdeckt.

Live: Ein Blick auf die Forschungsstation