New Yorker Dinosaurier schlägt alles

Es war der Fund eines argentinischen Bauern, der eine kleine Sensation der Paläontologie ins Rollen brachte. Nach Ausgrabungen in Patagonien steht der «Titanosaurier» nun in einem New Yorker Museum. Der Pflanzenfresser ist so gewaltig, dass er kaum in den Saal passt.

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So sieht der New Yorker Dinosaurier aus

0:20 min, vom 15.1.2016

Das grösste bisher bekannte Skelett eines Dinosauriers ist seit heute im New Yorker Naturkundemuseum zu sehen. Bis zu seiner offiziellen Benennung durch Paläontologen wird der 37 Meter lange Dino vorläufig «Titanosaurier» genannt.

«Dieses Tier ist so neu, dass es noch nicht mal einen Namen hat», sagte Kurator Mark Norell. Erst nach Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Arbeit in einer Fachzeitschrift soll der Name innerhalb eines halben Jahres gewählt werden.

Knochen wiegt eine halbe Tonne

Der Pflanzenfresser dürfte vor 100 Millionen Jahren im heutigen Patagonien im Süden Argentiniens gelebt und rund 70 Tonnen gewogen haben. Vergleichbare, kleinere Fossilien wurden bereits in Europa, Afrika, Nordamerika und Asien gefunden.

Keiner der im Skelett zur Schau gestellten Knochen ist echt: «Sie wären viel zu schwer, um sie zu montieren», sagte Norell. Ein neben dem Skelett ausgestellter Knochen wiegt allein fast 500 Kilogramm.

Ein Bauer hatte in Patagonien das Fossil in einem Steinbruch entdeckt.