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Panorama Nez Rouge bringt 29'000 Feierwütige nach Hause

Zu tief ins Glas geschaut, um noch zu fahren? Während der Feiertage sind die Fahrteams von Nez Rouge gefragt. 8316 Fahrer waren im Einsatz, zehntausende nutzten den Dienst. Schnee und Kälte verhinderten allerdings einige Fahrten.

Fahrer in einem Auto, das mit Nez Rouge angeschrieben ist.
Legende: Rund 29'000 Menschen nutzten den Fahrdienst von Nez Rouge über die Feiertage. Keystone

Nez Rouge wird immer gefragter: Die Zahl der ausgeführten Fahrten stieg gegenüber dem Vorjahr um rund 8 Prozent auf 13'481, wie Nez Rouge zum Ende der Aktion mitteilte.

Die Zahl der Freiwilligen, die sich für den sicheren Heimfahrdienst engagierten, war mit 8316 etwas höher als während der Festtage 2013/2014. Die Nez-Rouge-Sektion Zürich meldete, dass es schwieriger geworden sei, der Nachfrage entsprechend Fahrerteams zu rekrutieren, besonders in der Silvesternacht.

Über 300'000 Fahrgäste in 25 Jahren

Zu Beginn der diesjährigen Aktion Nez Rouge hätten die freiwilligen Fahrerinnen und Fahrer von angenehm milden Temperaturen profitiert, schrieb Nez Rouge. Als Ende Dezember die Kälte kam und der Schnee fiel, mussten aber einige Zentralen vorübergehend schliessen, denn die freiwilligen Fahrer sollten sich nicht selbst gefährden.

Die Aktion Nez Rouge fand zum 25. Mal statt. Seit 1990 führte der Fahrdienst insgesamt gegen 158'000 Transporte aus. Rund 325'000 Personen nutzten die Gelegenheit, sich nach dem Feiern von Freiwilligen samt ihrem Auto nach Hause bringen zu lassen. Im ersten Jahr waren gerade mal 97 Fahrten registriert worden.

Gründe dafür, den Autoschlüssel in fremde Hände zu geben, können Müdigkeit, Alkohol, Drogen oder Medikamente sein. Die diesjährige Aktion begann Anfang Dezember und endete in den meisten Regionen am Neujahrstag.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Fredi Moser, Zürich
    Wer fährt, trinkt nicht - wer trinkt, fährt nicht. Dieser Grundsatz hebelt Nez Rouge leider aus. "Ich fahr mal mit meiner Karre los. Falls ich noch merke, dass ich zu besoffen bin für den Heimweg, telefoniere ich den Herren mit der roten Nase." Ein vernünftiger Automobilist macht sich vorher Gedanken, wie er den Heimweg organisiert. Dafür gibts Taxis, den ÖV oder man spricht sich im Bekanntenkreis vorher ab, wer fährt. Die Aktion ist sicher gut gemeint. Gut gemeint ist aber nicht unbedingt gut.
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  • Kommentar von W. Helfer, Zürich
    Finde "Feierwütige" auch völlig daneben. Es sind wohl eher vernünftige Autofahrer. Nez Rouge und die vernünftigen Autofahrern verdienen ein ganz grosses Dankeschön und keine Verunglimpfung.
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  • Kommentar von Alex Bauert, Bern
    «Feierwütige» - das totale Unwort. Bitte Deutsch! Zudem Leute, die sich bewusst sind, dass sie nach Alk-Konsum nicht mehr fahren sollen, weil dieser die Reaktionszeit vermindert. Dies unabhängig von der Menge Alkohol. Also völlig unsinniger Titel, vermutlich um Aufmerksamkeit zu heischen. Leider etwas armselige Strategie, wenn Aufmacher und Inhalt nix miteinander zu tun haben.
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