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Notstand in Kalifornien Über ein Dutzend Tote bei Feuersbrunst

Legende: Video Kaliforniens Weinberge in Brand abspielen. Laufzeit 01:01 Minuten.
Aus Tagesschau vom 10.10.2017.
  • Im Norden Kaliforniens lodern über ein Dutzend Wald- und Buschbrände.
  • Feuer und Rauch haben bisher mindestens 15 Tote gefordert. Etliche Menschen werden noch vermisst.
  • 20'000 Menschen mussten ihre Häuser in den bedrohten Gebieten verlassen.
  • Der Gouverneur rief den Notstand für die Bezirke Napa, Sonoma und Yuba aus.

In den Weinregionen um Napa und Sonoma Valley im Norden Kaliforniens haben die Feuer mehr als 1500 Gebäude zerstört. Auch zwei grosse Hotels und ein Trailerpark brannten nieder, wie die Behörden mitteilen.

Tausende weitere Häuser seien bedroht. Durch starke Winde hätten die Flammen schnell um sich gegriffen. Mindestens 15 Menschen starben, so die Polizei.

Der Rauch drang bis ins knapp 100 Kilometer entfernte San Francisco vor. Die Behörden mahnten ältere und kranke Menschen wegen der schlechten Luft zur Vorsicht.

Heisser Sommer trocknet aus

Ungewöhnlich hohe Temperaturen im Sommer und Trockenheit in grossen Teilen des Westens der USA haben in den letzten Monaten die Brandgefahr in vielen Gebieten verstärkt. Anwohner wurden aufgefordert, bedrohte Wohngebiete rasch zu verlassen. In einigen Bezirken blieben die Schulen geschlossen.

Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown rief den Notstand aus. Damit sollen schnell Hilfsmittel und Helfer zur Verfügung gestellt werden.

Legende: Der Gouverneur hat den Notstand für die Bezirke Napa, Sonoma und Yuba ausgerufen. srf

Waldbrände in Portugal

Bei einem Waldbrand in der Region Guarda im Norden Portugals ist ein Mensch ums Leben gekommen. Ein weiterer Waldbrand lodert in der Region Coimbra im Zentrum des Landes. Mehr als 600 Feuerwehrleute sind mit 180 Fahrzeugen, vier Löschflugzeugen und zwei Helikoptern im Kampf gegen die Flammen im Einsatz.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Philipp Etter (Philipp Etter)
    Ich finde es grundsätzlich bedauerlich, wenn irgendwo Menschen eines unnatürlichen Todes sterben, sei es durch höhere Gewalt, Waffeneinwirkungen oder Mangel an lebenswichtigen Gütern. Was mich aber stört ist eine Berichterstattung, die ein paar verstorbene US-Amerikaner, Europäer oder Israeli ins Rampenlicht rückt, wohingegen aber tausende durch kriegerische Handlungen mit West-Beteiligung verstorbene Syrer, Iraker, Sudanesen, Yemeniten oder Libyer selten erwähnt werden!!
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