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Osaka durchgerüttelt Beben in Japan fordert mehrere Tote

  • Bei einem starken Erdbeben bei Osaka im Westen Japans sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen.
  • Mindestens 230 Menschen erlitten Verletzungen, wie japanische Medien berichteten.
  • Durch die Erschütterung der Stärke 6,1 fiel in mehr als 170'000 Haushalten der Strom aus.
Legende: Video Erdbeben hinterlässt Schäden (unkom.) abspielen. Laufzeit 00:52 Minuten.
Aus News-Clip vom 18.06.2018.

Eine Warnung vor einem Tsunami wurde nicht ausgegeben. Berichte über Unregelmässigkeiten in Atomkraftwerken der Region gab es ebenfalls keine.

Lokale Medien meldeten Dutzende von Bränden, in Geschäften fielen Waren aus den Regalen. Pendler kamen nicht rechtzeitig zur Arbeit, weil viele Bahnen sowie Hochgeschwindigkeitszüg im morgendlichen Berufsverkehr stillstanden.

Möglicherweise weitere Beben

Das Zentrum der Erschütterung am Montagmorgen (Ortszeit) lag in einer Tiefe von rund zehn Kilometern im Norden der gleichnamigen Provinz Osaka. Experten warnten vor weiteren möglicherweise stärkeren Erdbeben. 1995 war die Region von einem Beben der Stärke 7,3 heimgesucht worden. Damals kamen mehr als 6434 Menschen ums Leben.

Japan ist eines der am stärksten von Erdbeben bedrohten Länder der Welt. Am vergangenen Wochenende hatten zwei Beben geringerer Stärke auch die Tokioter Nachbarprovinzen Gumma und Chiba erschüttert.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Käppeli (Tokapi GT)
    Mein Mitgefühl. Auch bei uns in Guatemala bebte es gestern um 20:33 Uhr Lokalzeit mit einer Magnitude von 5.7 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag im Departement Escuintla. Ein kausaler Zusammenhang mit Japan, ebenfalls im Feuerring liegend, besteht dabei nicht. Dann schon eher mit dem, am 03. Juni ausgebrochenen Vulkan Fuego. Aber wissenschaftlich erwiesen ist selbst dies nicht. Japan ist jedoch bekannt dafür, dass Beben länger andauern als hier. Somit entstehen auch grössere Schäden.
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