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Panorama Rasendes Elektroauto knackt Weltrekord

Ein Rennwagen der ETH Zürich und der Hochschule Luzern hat die schnellste Beschleunigung erreicht, die je bei einem Elektroauto gemessen wurde. Die Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern erreichte das Fahrzeug in weniger als 30 Metern.

Legende: Video «Schweizer Elektro-Auto bricht Rekord» abspielen. Laufzeit 2:14 Minuten.
Aus Tagesschau vom 03.11.2014.

Das Elektrorennauto «Grimsel» hat den bisherigen Beschleunigungs-Weltrekord für Elektrofahrzeuge gebrochen: Der Rennwagen beschleunigte in 1,785 Sekunden und in weniger als 30 Metern von 0 auf 100 Stundenkilometer. Beim neuen Rekordfahrzeug handelt es sich um ein «Formula Student»-Elektroauto, welches von 30 Studenten der ETH Zürich und der Hochschule Luzern innerhalb eines Jahres entwickelt und gebaut wurde.

Der Rekord wurde auf dem Militärflugplatz Dübendorf aufgestellt, wie die ETH mitteilte. Kein Serienfahrzeug, auch keines mit Verbrennungsmotor, erreicht eine ähnlich starke Beschleunigung.

Bild des Elektrorennwagens
Legende: Schneller als jedes Serienfahrzeug: Nur 1,785 Sekunden brauchte das Auto von 0 auf 100 Stundenkilometer. AMZ Racing

Leichtgewicht mit 200 PS

Das Kohlefaserfahrzeug wiegt gerade mal 168 Kilogramm und besitzt eine Leistung von über 200 PS. Mit dem Fahrzeug soll gezeigt werden, welches Potenzial in elektrischen Antriebskonzepten steckt.

Der bisherige Weltrekord lag bei 2,134 Sekunden und wurde von einem Elektrofahrzeug der Technischen Universität Delft (NL) gehalten.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Thomi Capelli, Florida
    0-100 km/h in unter 2 sec ist super. Gratulation. Wie sieht es dann aber aus mit dem gleichen "Auto" von Luzern nach Duebendorf? Wie oft muss man dann auftanken und gibt dann den Vorteil der schnelleren Beschleunigung wieder her? Jaja ich weiss, man wollte aufzeigen dass man es machen kann... Trotzdem werde ich mir keinen Zwergenrennwagen kaufen. Hat ja nicht mal eine Anhaengerkupplung um den Anhaenger mit der Batterie mitzuschleppen. Und in die Migros kann ich ohne Kofferraum auch nicht...
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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Das Problem mit Beschleunigung einer Masse/Fahrzeug liegt nicht bei der Leistung des Antriebes, ob Verbrennung/Elektromotor, sondern die Traktion/Drehmoment, Reifen auf Asphalt, schlüssig in eine vektorielle Bewegung umzusetzen. Wäre da nicht die Haft- Gleitreibung. Rauchende Reifen kriege ich schon mit einem blöden 50cc Mofa-Motörchen zustande, aber Publikumswirksam :-( Zum Thema Elektrofahrzeuge. Wenn ich das "Ding" mit billigem Braunkohlestrom aus dem Osten wieder auflade, ist ja alles OK.
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    1. Antwort von A.Müller, Guatemala Ciudad
      Man muss ja nicht gerade die "dümmste" Energie (Öl, Kohle, Atom) nehmen, um ein Elektrofahrzeug aufzuladen. Wieso machen wir es nicht gescheiter (erneuerbar) heute? Gäbe nebenbei noch Arbeitsplätze hier in CH. Aber selbst wenn wir Öl zum Laden verwenden würden (in einem Ölkraftwerk Strom produzieren) und alle Leute E-Fahrzeuge anstatt Benzinfahrzeuge fahren würden, würden wir nur ca. Halb so viel CO2 produzieren als jetzt!!!!!!! Dämmerts?
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    2. Antwort von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
      @A.Müller, dass ein Grosskraftwerk z.B. ein ölbefeuertes Kombikraftwerk (Gas-, Dampfturbine in Reihe) einen wesentlich höheren Wirkungsgrad als jeder individuelle Verbrennungsmotor erreicht, steht physikalisch ausser Frage. Mit dem freien Strommarkt in Europa hat sich die Politik jedoch ein Kuckucksei gelegt. Wieviel % in Wirtschaft und Endverbraucher ist bereit freiwillig einen höheren Preis für "sauberen" Strom zu zahlen. Der billigste führt zur "dümmsten" Energie. Wasser/Wind wäre besser.
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  • Kommentar von Hans Wuhrmann, Amriswil
    Wozu das? Das Problem der Elektrofahrzeuge ist doch nicht die momentane Leistung, sondern die Reichweite.
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