«Rien ne va plus» auf Casino-Schiff

Ein Schiff mit Spielautomaten ist bei seiner Jungfernfahrt vor der amerikanischen Ostküste auf Grund gelaufen. Die Passagiere kamen erst am nächsten Tag frei.

Ein Casino-Schiff ist auf Grund aufgelaufen.

Bildlegende: Kein Fortkommen möglich: Die schwimmende Spielbank «The Escapade» steckt in einer Sandbank im Atlantik fest. Reuters

Das amerikanische Casino-Schiff «The Escapade» ist bei seiner ersten Fahrt auf Grund gelaufen. Am Dienstag gegen Mitternacht war das Schiff plötzlich nicht mehr manövrierbar – es steckte in einer Sandbank an der Atlantikküste des US-Bundesstaats Georgia fest. Statt an den Spielautomaten, beim Poker oder beim Blackjack das grosse Geld zu machen, mussten die Passagiere 13 Stunden lang auf die Rettung warten.

Das Schiff hatte am Dienstagabend mit 123 Menschen an Bord die Stadt Savannah (Georgia) verlassen. Noch am Mittwochmittag war es der Küstenwache nicht gelungen, das 53 Meter lange Schiff während der Flut frei zu schleppen. Die Gäste wurden mit Rettungswesten, Wasser und Snacks versorgt, berichtete der US-Sender WTOC. Sie wurden schliesslich mithilfe von Schiffen der Küstenwache an Land gebracht, wie die «Las Vegas Sun» schreibt.