Schnee in der Schweiz: Schleuderpartie auf den Strassen

Das Winterwetter hat in den letzten 24 Stunden zu Dutzenden Unfällen mit mehreren Verletzten geführt. In den Bergen läuft es zudem auf der Schiene nicht rund.

Der Schnee bis ins Flachland hat vielerorts zu Unfällen geführt. Im Kanton Bern etwa zählte die Kantonspolizei Bern seit Montagabend mehr als 80 Unfälle mit zwei Verletzten.

Auch im Kanton Zürich kam es zu rund 50 Verkehrsunfällen. Laut Kantonspolizei wurden drei Personen verletzt. Der Tram- und Busverkehr wurde stark behindert. Am späten Montagabend mussten VBZ-Busse zumindest auf Teilstrecken gleich reihenweise eingestellt werden. Am Morgen war der Spuk schon wieder vorbei, ab Betriebsbeginn lief der Verkehr wieder normal.

Schleuderpartie auf den Strassen

Im Aargau kam es ebenfalls zu mehr als zwanzig Unfällen. Dort rutschen die Autofahrer vor allem an Ampeln ineinander oder die Fahrzeuge gerieten beim bremsen ins Schleudern. Eine Person wurde verletzt.

Auch auf Solothurner Strassen kam es zwischen Montagnachmittag und Dienstagmorgen zu über dreissig Unfällen wegen Schnee und Eis. Vier Personen wurden leicht, eine Person mittelschwer verletzt.

Schienenverkehr in den Bergen beeinträchtigt

Die SBB kamen ohne grössere Verspätungen durch den Morgen – in den Alpen jedoch gibt es Beeinträchtigungen:

  • Der Glacier Express zwischen Zermatt und St. Moritz musste umgeleitet werden. Die Reisenden werden zwischen Visp (VS) und Chur (GR) über Bern und Zürich und umgekehrt umgeleitet. Alle übrigen Strecken sind für den Zugverkehr offen und verkehren gemäss Fahrplan. Die aktuellen Bahninformationen finden sie hier.
  • Zudem bleibt die Strecke zwischen Nätschen (UR) und Tschamat-Selva (GR) bis auf weiteres gesperrt, teilt die Matterhorn Gotthard Bahn mit.
  • Auch der Autoverlad am Oberalppass zwischen Andermatt (UR) und Sedrun (GR) ist eingestellt.