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Panorama Schweizer Sprayer «Puber» in Wien verhaftet

Der Graffiti-Sprayer «Puber» ist in einer Wohnung in Wien festgenommen worden. Dem 30-jährigen Schweizer werden Sachbeschädigungen in Höhe von mindestens 50'000 Euro angelastet. Er hatte mutmasslich seinen Schriftzug «Puber» in Wien an unzählige Hauswände gesprüht.

Ein Sprayer bei der Arbeit.
Legende: Von «Puber» wurden Schriftstücke und Laptops sichergestellt. (Symbolbild) Keystone

Der Graffiti-Sprayer «Puber» ist in Wien verhaftet worden. Eine Polizeisprecherin bestätigte der österreichischen Nachrichtenagentur APA einen entsprechenden Online-Bericht des Magazins «Vice».

Ein anonymer Hinweis führte die Polizei zur Wohngemeinschaft, in der der Gesuchte lebte. Der Mann versteckte sich vor den Beamten auf einem Vordach des Hauses, wurde dort aber entdeckt und vorläufig festgenommen.

Wiener U-Bahnzüge besprüht

Wie viele Sachbeschädigungen dem Verdächtigen vorgeworfen werden, konnte die Polizeisprecherin nicht sagen. Graffiti mit dem Schriftzug «Puber» seien jedenfalls auch in anderen Städten und Ländern aufgetaucht. Neben Hauswänden wurden auch Wiener U-Bahnzüge damit besprüht.

Die Ermittler stellten in dem WG-Zimmer Schriftstücke und Laptops sicher. Diese werden nun ausgewertet. Auch mehrere falsche Ausweise wurden gefunden.

Auch in Zürich eine Szenegrösse

«Puber» war vor seiner Wiener Zeit mehrere Jahre in der Zürcher Sprayerszene unterwegs. Sein Sujet änderte sich auch hierzulande nie: immer der Schriftzug «Puber».

6 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt E. Müller, Zürich
    Diesen SpätPUBERtären sollte man bei Arbeit, Wasser und Brot solange wegsperren, bis er all die Schäden aus seinen Schmierereien an fremdem Eigentum abgestottert hat. Es ist aber zu befürchten, dass er bald in die Schweiz zurück kehrt, sich etwas renitent zeigt und dann umgehend ein Sondersetting mit Kunsthochschule erhält.
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    1. Antwort von Marianne Roe, Gwatt
      Im Zeitalter der Globalisierung sollten wir mit Russland eine Vereinbarung abschliessen, dass wir unsere PUPERTIERENDEN für ein paar Jahre in die vielen nicht überfüllten Arbeitslager in Sibirien schicken können. Wer es zu Hause nicht lernen kann, da die Eltern es auch nicht gelernt haben, wird es dort sicherlich lernen. Das Leben ist nicht immer nur lustig, man muss auch etwas tun dafür. Und man macht den kleinen Geschwistern nicht immer alles kaputt, hilft auch!
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    2. Antwort von G. Keller, Zürich
      @Kurt E. Müller, Zürich. ...und in ständiger Begleitung und Betreuung Tag und Nacht von einem grossen Polit-Kuschelteam, welche wir arbeitenden dummen Steuerzahler bezahlen...
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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Pragmatisch gesehen. Pubertieren nicht nur Hormon gesteuerte Geschlechtsreife, sondern auch die erste unvermeidbare Identitätskrise unseres Lebens und hinterfragtes Dasein mit vielen unbeantworteten Fragen und resultierenden Experimenten. Das dabei auch "eng" an gültigem Recht vorbeigeschrammt wird, unvermeidlich. In einem halbwegs intakten sozialen Umfeld die beste Kur, die der Selbsterkenntnis: "So kann es auch nicht rechtens sein." Falsche Ausweise aber ein Schritt zum bewussten Betrug.
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  • Kommentar von Daniel Briner, Neerach
    "Sein Sujet änderte sich auch hierzulande nie: immer der Schriftzug «Puber»." Werden die CH-Behörden die Auslieferung verlangen und wird er hier für seine Sachbeschädigungen zahlen müssen?
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    1. Antwort von P. Meier, Zürich
      @Daniel Briner, Neerach. Sie fragen: "Werden die CH-Behörden die Auslieferung verlangen und wird er hier für seine Sachbeschädigungen zahlen müssen?" Antwort: Nein die Zürcher Behörden wollen diesen Kriminellen nicht, denn in Zürich herrscht Täterschutz-Kuscheljustiz (gemäss vom Zürcher Volk gewählte Polit-Personen). All solche Sachbeschädigungen werden in Zürich von den die "normal-spiessigen arbeitenden Steuerzahler/Innen" bezahlt.
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