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Panorama Simbabwe reagiert auf Abschuss des Löwen Cecil

In Simbabwe ist das Jagen von Tieren wie Löwen, Leoparden und Elefanten ab sofort nur noch mit Einschränkungen erlaubt. Damit reagieren die Behörden des Landes auf die internationale Empörung, die der illegale Abschuss des beliebten Löwen Cecil ausgelöst hat.

Ein gähnender Löwe
Legende: Die Jagd-Einschränkungen gelten nur für Gebiete die an den Hwange-Nationalpark angrenzen, wo Cecil getötet wurde. Keystone

Nach dem Tod des Löwen Cecil aus dem Hwange-Nationalpark in Simbabwe haben die Behörden des Landes die Grosswildjagd in der Region eingeschränkt. Das Jagen von Löwen, Leoparden und Elefanten in Gebieten, die an den Nationalpark grenzten, wird ab sofort ausgesetzt.

Die Jagd werde nur noch nach einer schriftlichen Erlaubnis der Behörde und im Beisein von Parkpersonal gestattet, erklärte die simbabwische Nationalparkbehörde. Der «illegale Tod» des beliebten Löwen Cecil durch einen Grosswildjäger aus den USA habe gezeigt, dass die Regeln verschärft werden müssten, hiess es weiter.

Weltweite Empörung

Zudem wurden ähnliche Beschränkungen für die generelle Jagd mit Pfeil und Bogen erlassen. Jedes Zuwiderhandeln werde streng geahndet, versprach die Behörde.

Cecils Kadaver war Anfang Juli ausserhalb des Hwange-Nationalparks entdeckt worden. Der Kopf der Raubkatze fehlte, das Fell war abgezogen. Das Tier wurde bei der Jagd zunächst nur verwundet und starb erst viele Stunden später. Die Trophäenjagd löste weltweit enorme Empörung aus.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Nico Basler, Basel
    Und wer schieb ein paar Bündel rüber, damit einer dieses üble Objekt jagt und seinen Kadaver ins Facebook stellt? Wäre noch spannend.
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  • Kommentar von Walter Foletti, Endingen
    Ich habe selber 10 Jahre in Ostafrika gearbeitet und weiss wie der "Hase" ((Löwe) läuft. Was die Reguerung, respektive die Behörde schreibt, ist nur Augenwischerei. Wer Geld auf den Tisch legt, das heisst eine grössere Menge unter Tisch hindurch schiebt wir auch weiterhin gefährdete Tiere abschiessen dürfen.
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    1. Antwort von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
      Wie Recht sie haben, lieber Walter. Dem Zahnarzt mit seinem angeknacksten Ego reichte die Trophäe und liess den Kadaver liegen. Als Wilderer hätte er die Trophäe liegen lassen und die Löwenknochen entfleischt. Er hätte damit auf dem chinesischen Schwarzmarkt ein Vermögen gemacht. Impotente Chinesen schwören auf den placeboeffekt der daraus gefertigten Pülverchen. PS. frage meinen „Schnurreschlosser“ beim nächsten Termin ob er Grosswildjäger ist. Wenn Ja, latsche ich aus seiner Klinik raus.
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  • Kommentar von Michelle Frick, Triesen
    Muss zuerst immer etwas so schlimmes passieren, bis die menschen reagieren? Einfach traurig was mit cecil passiert ist. Ich hoffe dieser zahnarzt bekommt seine gerechte strafe.
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