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Spektakel von Elon Musk Grossrakete mit Tesla-Flitzer auf dem Weg ins All

Grossrakete «Falcon Heavy» beim Start.
Legende: Der Start der Grossrakete «Falcon Heavy» ist geglückt. Reuters
  • Die Grossrakete «Falcon Heavy» des privaten US-Raumfahrtunternehmens SpaceX hat zu ihrem Jungfernflug abgehoben.
  • Der Start erfolgte wegen heftigen Winden mit mehr als zwei Stunden Verspätung.
  • Der Testflug fand ohne Raumfahrer statt – dafür mit einem Elektro-Auto.
  • Die «Falcon Heavy» soll schon bald Weltraumtouristen zum Mond fliegen.

Nach rund 70 Kilometern Flug wurden die Antriebsraketen der ersten Zündstufe unter dem frenetischen Jubel Zehntausender Schaulustiger abgekoppelt.

Die «Falcon Heavy» ist nach Angaben von SpaceX mit 70 Metern Länge und über 60 Tonnen Nutzlast die grösste derzeit im Einsatz befindliche Weltraumrakete. Sie wurde von derselben Rampe in Cape Canaveral abgeschossen, die einst von der erfolgreichen bemannten Mondmission Apollo 11 genutzt worden war.

Flüge zum Mond und Mars

Der Gründer und Vorstandschef von SpaceX, Elon Musk, hat als Ladung für den Testflug seinen kirschroten Tesla-Roadster in die Rakete laden lassen. Im Autoradio sollte eine Endlosschleife von David Bowies Welthit «Space Oddity» («Ground Control to Major Tom») laufen. Der Tesla sollte mit der Raumkapsel auf eine Erde-Mars-Umlaufbahn gebracht werden.

Das Spektakel in Cape Canaveral wurde am Boden von Zehntausenden Schaulustigen verfolgt. Die Hotels an der sogenannten Space Coast in Florida sind seit langer Zeit ausgebucht.

Nach Angaben des Unternehmers und Visionärs soll die Rakete später einmal in der Lage sein, bemannte Raumschiffe zum Mond und selbst zum Mars zu schicken.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt E. Müller (KEM)
    Ich bin ja eigentlich ein Fan von Elon Musk. Aber er tanzt einfach auf zu vielen Hochzeiten. Er würde sich lieber mehr darum kümmern, dass endlich die neuen Teslas für den Mittelstand (Model 3) geliefert werden. Ich warte schon lange darauf.
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  • Kommentar von Edwin Schaltegger (Edwin Schaltegger)
    Das ist eine technologische Meisterleistung! Viele ESA Verantwortliche werden vor Neid erblassen. Aus zuverlässiger Quelle weiss ich‭, dass viele ehemalige ESA top Raumfahrt- und Raketen‬-Ingenieure jetzt bei SpaceX arbeiten und für den Exploit der SpaceX Raketentechnologie mitveranwortlich. sind.
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  • Kommentar von Walter Wieser (Walt)
    Das war eine tolle show! Besonders die fast zeitgleiche Landung der zwei boosters. Erstaunlich was die ungebildeten Amerikaner alles zustande bringen.......
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