Zum Inhalt springen

«Time's up» Hollywood-Frauen starten Initiative gegen sexuelle Gewalt

300 Schauspielerinnen, Autorinnen, Regisseurinnen und weitere Frauen aus der US-Unterhaltungsindustrie haben eine Initiative gegen sexuelle Gewalt am Arbeitsplatz gestartet. In einem in der «New York Times» und der spanischsprachigen «La Opinión» veröffentlichten Brief, Link öffnet in einem neuen Fenster forderten sie ein Ende der Straflosigkeit für Täter und Arbeitgeber in Fällen sexueller Belästigung oder sexueller Gewalt. Und das nicht nur in Hollywood, sondern auch in schlechter bezahlten Branchen.

Die Schauspielerin Reese Witherspoon teilte eine Texttafel mit den Sätzen: «Die Zeit ist um, zu schweigen, zu warten. Diskriminierung, Belästigung und Missbrauch zu tolerieren».

Und auch Alyssa Milano, die die #metoo-Bewegung ins Rollen brachte, stellt sich hinter die Initiative.

Die Initiative ist eine Folge des Skandals um den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein, der mehr als hundert Frauen sexuell belästigt oder gar vergewaltigt haben soll. Seit Bekanntwerden des Falls im Oktober wurden weltweit Missbrauchsvorwürfe gegen Politiker, Medienvertreter oder Wirtschaftsbosse erhoben.

26 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von erna schneider (erna's)
    Welche Frau will denn ernsthaft die Quoten-Frau sein, die wegen der Quoten-Einhaltung den Job bekommen hat, statt ihrer Referenzen?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von antigone kunz (antigonekunz)
      Die meisten Männer sind ja eigentliche Quotenmänner, die scheinen kein Problem damit zu haben? Oder wie sollen wir ein System nennen, dass seit ein paar Jahrhunderten das eine Geschlecht dem anderen den absoluten Vorrang und die Enscheidungsgewalt über sämtliche Lebens-und Gesellschaftsrelevante 'Geschäfte und Bereiche‚ gegeben hat und immer noch gibt.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Sie haben das Prinzip der Quote nicht verstanden. Es soll nicht irgend eine Frau ohne Qualifikationen gewählt werden, wenn es kompetente Männer hat. Das wäre unsinnig. Es soll bei gleich qualifizierten Bewerbern die Frau genommen werden bis die Quote zB von 30% erfüllt ist. Es werden also nur mindestens gleich qualifizierte Frauen ernannt. Das kann ja keine Schande sein, oder? Heute wird zu häufig bei gleicher (oder sogar besserer) Qualifikation die Frau trotzdem nicht gewählt.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Ich glaube dieser Hype hat den Frauen im Allgemeinen schon geholfen. Aber man muss auch sehen, dass viele übertreiben. Ich bin gespannt, wann sich die ersten "Frauen" wieder freiwillig für etwas Geld und Macht unter die "Knuten" der Männer begeben.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Silvio Silla (Silla)
    Hanspeter Müller in Bern, zu den Frauenquoten. Es traut sich heute niemand mehr es aus zu sprechen Mindestens fünfzig Prozent Frauenquoten sind zuviel. In der Privatindustrie wird das selbst reguliert. In Bern reguliert das der Wähler. Und diese linke Wählerschaft ist meistens. ich meine meistens, von irgend welchen linken Institutionen abhängig. Man sieht das in Zürich. Schlachte nie ein Huhn das goldene Eier legt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      "In der Privatindustrie wird das selbst reguliert." Wie denn? Ich sehe keine relevante Aenderung der Situation in den letzten 20 Jahren. Und von welchen "linken Institutionen" soll die "linke Wählerschaft" angeblich abgängig sein? Können Sie Ihre Behauptung irgendwie konkretisieren als so generelle Anschuldigungen zu schreiben?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen