Propaganda im Netz Web-Giganten vereinen sich gegen den Terror

Twitter, Facebook und Youtube-Logo vor Isis-Logo

Bildlegende: Facebook, Twitter, Youtube und Microsoft sehen sich dem Vorwurf der Terror-Propaganda ausgesetzt. Keystone

  • Facebook, Twitter, Youtube und Microsoft wollen künftig zusammenarbeiten, um Propaganda von Terror-Organisationen schneller im Internet zu löschen.
  • Die Internet-Giganten haben angekündigt, dass sie ein gemeinsames Register von extremistischen Web-Inhalten aufbauen werden.
  • Extremistische Bilder oder Videos sollen vermehrt automatisch erkannt werden und nicht erst von Nutzern gemeldet werden müssen. So würde etwa ein Bild, das bei Facebook wegen Terrorverdachts gelöscht wird, auch bei Twitter, Youtube und Microsoft verschwinden.
  • Die Internet-Firmen stehen seit einiger Zeit in der Kritik, sie würden Terror-Propaganda verbreiten.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Deutsche Justiz ermittelt gegen Facebook

    Aus Tagesschau vom 5.11.2016

    Die Staatsanwaltschaft München hat gegen führende Verantwortliche des Internetkonzerns Facebook ein Ermittlungsverfahren wegen Beihilfe zur Volksverhetzung eingeleitet.

  • Gewährt Facebook Einblick in seine Algorithmen? Kritiker fordern mehr Transparenz.

    Facebook und die Objektivität: Braucht es eine Regulierung?

    Aus Echo der Zeit vom 16.5.2016

    Nachrichten konsumieren - Millionen von Menschen machen das heutzutage nur noch auf sozialen Medien. Letzte Woche wurde bekannt: Facebook soll über seinen News-Kanal konservative Berichte unterdrückt haben. Kritiker sagen, Facebook habe damit seine Neutralität aufgegeben.

    Gespräch mit Felix Stalder, Professor für Digitale Kultur an der Zürcher Hochschule der Künste.

    Samuel Wyss